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Zahl der Abfragen um fast ein Viertel gestiegen:

Patentamt wirbt mit Benutzeroberfläche

01.09.1989

MÜNCHEN (pi) - Das Europäische Patentamt (EPA) läßt von drei europäischen Unternehmen bis 1990 eine Benutzeroberfläche für die Recherche in seiner Patent-Datenbank entwickeln. Das Retrieval-System mit dem Namen Epoque soll unter OS/2 laufen und keine spezifischen Anwenderkenntnisse erfordern.

Mit Epoque (European Patent Office Query System) werden nach Angaben der am Projekt beteiligten Bertelsmann-Tochter EPS (Electronic Printing Service) sowohl die Datenbestände des EPO-Hosts in Den Haag als auch von weltweit verteilten Datenbanken wie Dialog, Orbit, ESA, STN und Telesystemes abfragbar sein. Nach EPS Angaben sei dies nötig geworden, nachdem die Zahl der Anfragen an die EPA-Datenbank zwischen 1985 und 1987 um 22 Prozent zugenommen hat.

Neben EPS sind die französische Telesystemes und die italienische Sarin an dem Zehn-Millionen-Mark-Projekt beteiligt. Die Franzosen und Italiener sind im Projekt für Datenverarbeitungs- und Datenbankensoftware, Telematik, Beratung, Training und Marketing zuständig. EPS zeichnet nach eigenen Angaben für die Workstation-Software, das Applikationshandling und für Netzwerkfragen verantwortlich. Das Epoque-Konzept soll sowohl im Datenspeicherungsbereich als auch bei der Retrieval-Oberfläche erweiterbar sein, so der Gütersloher Anbieter.