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26.11.1999 - 

Kommentar

Patzer bei der Kür

Was als Rodeo-Ritt begann, ist mittlerweile zu einer Dressurübung geworden. Als Eric Schmidt im Jahr 1997 in den Novell-Sattel stieg, drohte das scheuende Pferd den wagemutigen Cowboy abzuwerfen. Doch mit entschlossenem Griff hat Schmidt bei Novell die Zügel in die Hand genommen. Mit den Produkten Netware und NDS zeigt der Anbieter der erstaunten Jury mittlerweile eine ausgereifte Kür. Da wirken die nun vollzogenen Preiserhöhungen nur als Schönheitsfehler in einer ansonsten lupenreinen Vorführung.

So ein Patzer kann jedem passieren, aufhorchen läßt jedoch die Art und Weise wie er entstand. Novell hat im Vorfeld der Preiserhöhung eine Studie anfertigen lassen, um die Reaktion der Kunden einschätzen zu können. Ergebnis: Der Markt reagiere derzeit nicht preissensitiv. Im Klartext heißt das, die Anwender werden die neuen Lizenzkosten zähneknirschend akzeptieren. <P>Die Rechnung dürfte aufgehen, denn für große Unternehmen mit Bedarf an einem stabilen Netz-Betriebssystem führt kein Weg an Novell vorbei. Microsoft, der einzige ernsthafte Konkurrent, wird erst im Jahr 2000 nach-, aber keinesfalls gleichziehen. Die Erfahrung mit Microsoft lehrt, daß bis zu einer fehlerfreien und verwendbaren Ausführung seiner Produkte einige Service-Packs in eine Installation eingespielt werden müssen. Zeit genug für Novell, um sich noch einige Fehler in der Kür zu leisten.