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PC-Geschäft entspricht weiterhin nicht den Erwartungen, aber:Walter-Rentsch-Gruppe steigert Umsatz

31.10.1986

DIETLIKON (sg) - Die zur -Walter - Rentsch - Gruppe zählenden Unternehmen - Walter Rentsch AG, Robert Gubler AG und Awida AG- können mit dem Ergebnis des per 30. Juni 1986 abgeschlossenen Geschäftsjahres zufrieden sein: Der Umsatz stieg um 16.4 Prozent.

Nach 135,5 Millionen Franken im Vorjahr erreichten die im Bereich Büroautomation und Informatik tätigen Unternehmen im abgelaufenen Fiskaljahr eine Steigerung auf 158 Millionen Franken. Der Gewinn belief sich auf 22,9 Millionen Franken.

Einzig im PC-Geschäft scheint der Canon-Vertreter bislang kein Bein auf den Boden zu bekommen. Auch im Geschäftsjahr 1986 blieb das Mikrocomputergeschäft hinter den Erwartungen der Gruppe zurück. Sorge bereitet dem Unternehmen vor allem der Preisverfall der Hardware. Diesen versucht das Stammhaus Walter Rentsch dadurch zu kompensieren, indem es die PCs nicht nur als Black box vertreibt, sondern ganze Lösungen anbietet.

Der Vertrieb der Systemlösungen erfolgt über die eigenen elf Niederlassungen sowie zwei Verkaufsstellen. Der Handel wird nur selten in Anspruch genommen. Die Software-Entwicklung ist Aufgabe der Awida AG. Damit hat dieses Unternehmen neben seiner angestammten Tätigkeit als Dienstleistungsrechenzentrum die Rolle eines Software-Entwicklungs-Zentrums innerhalb der Gruppe übernommen.

Vor allem dem Dienstleistungsgeschäft mißt die Walter-Rentsch-Gruppe immer größere Bedeutung bei. So ist Anfang des Jahres die EBB AG, das größte Schweizer DV-Dienstleistungsunternehmen, über eine 50prozentige Beteiligung zu der Gruppe gestoßen. Die EBB ist allerdings im Geschäftsergebnis noch nicht berücksichtigt. Auch im Bürobereich will die Walter-Rentsch-Gruppe ihre Tätigkeitsgebiete weiter ausbauen. Anvisierte neue Markte sind zudem die DV-Beratung und der Support.