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19.01.2001 - 

Keine neuen Konzepte für die Zukunft in Sicht

PC-Hersteller ziehen schlechte Weihnachtsbilanz

MÜNCHEN (CW) - Im Dezember letzten Jahres setzten die PC-Hersteller im US-amerikanischen Retail- und Direktverkauf 24 Prozent weniger Rechner ab als noch ein Jahr zuvor. Das ermittelte das Marktforschungsunternehmen PC Data Inc.

Als Gründe für die katastrophale Weihnachtsbilanz führt PC Datas Vice President Stephen Baker die hohen Preise und die fehlenden Notwendigkeiten für leistungsstärkere Geräte an. Der Dezember 2000 war der fünfte Monat in Folge mit einer negativen Absatzbilanz.

Andererseits ist das Interesse der Kunden an IT-Produkten nach wie vor hoch. So verbuchten die Händler Umsatzsteigerungen im Weihnachtsgeschäft zwischen zehn und zwölf Prozent. Auch die Einnahmen der Chiphersteller kletterten im letzten Monat um 28,4 Prozent auf knapp 18,3 Milliarden Dollar. Diese Zuwächse sind auf die wachsende Nachfrage nach PC-nahen Produkten wie MP3-Playern, Digitalkameras und Handhelds zurückzuführen.

Den Schwarzen Peter haben die PC-Hersteller. Sie müssen sich etwas einfallen lassen, um ihre Absätze anzukurbeln. Doch bislang sind schlüssige Konzepte nicht in Sicht. Die Strategie, alle paar Monate schnellere Rechner herauszubringen, funktioniert jedenfalls nicht mehr. Manche Hersteller versuchen, Kunden mit Design-PCs zu gewinnen. Andere Anbieter wie zum Beispiel Dell locken mit kostenlosen Zusatzgeräten beim PC-Kauf. Ob diese Modelle funktionieren, wird sich in den nächsten Monaten zeigen.