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27.04.1995

PC-Karte und Hub fuer 10- oder 100-Mbit/s-Installationen Asante ermoeglicht dem Mac-PC die Anbindung an Fast Ethernet

MUENCHEN (CW) - Auch die Asante Technologies Inc. steigt in das Fast-Ethernet-Geschaeft ein. Der amerikanische Hersteller, der sich bis dato auf den Macintosh-Markt fokussierte und nun auch das Geschaeft mit Netzinstallationen in Abteilungen oder Arbeitsgruppen angeht, wartet mit einer PCI-Karte und einem Stackable Hub fuer die schnelle Ethernet-Kommunikation auf.

Nach sechs Jahren Erfahrungen mit Ethernet-Loesungen wagt Asante nun auch den Schritt in den Markt fuer schnellere Uebertragunsprotokolle. "Asantefast 10/100 PCI" ist eine Adapterkarte fuer PC- und Macintosh-Plattformen mit PCI-Bus, die in Fast-Ethernet-Umgebungen eingebunden werden sollen. "Mit der Wahl einer Asante-Karte kann man nichts falsch machen", zitiert der Hersteller in seiner Werbebroschuere einen Mac-User. Damit duerfte der Anwender in jedem Fall recht haben, bemuehte er doch keinen Superlativ zur Beschreibung der Karte, die sich in die gehaeuften Markteinfuehrungen von Konkurrenzprodukten der letzten Monate einreiht. Echte Alleinstellungsmerkmale der Asante-Karte gibt es nicht, einzig bemerkenswerte Features, ueber die nicht alle vergleichbaren Loesungen verfuegen, sind die Auto-negotiation- Funktion und die Unterstuetzung der Mac-Plattform.

Das von der National Semiconductor Corp. entwickelte Auto-

negotiation-Feature erkennt die Transferrate des Netzes automatisch und stellt sich entsprechend ein. Anders als Autosensing-Verfahren, die laut Jim Jones, Director of Sales bei Asante, bei Karten mit jeweils einem 10- und einem 100-Mbit/s-Port lediglich die

physikalische Verbindung erkennen, registriert die Autonegotiation-Funktion bei Karten mit einer kombinierten 10/100- Mbit/s-RJ45-Schnittstelle die Uebertragungsrate der Anbindung. Als weitere Eckdaten der Karte fuehrt Asante die 32-Bit-Bus-Mastering- Architektur sowie Selbstkonfiguration gemaess Plug and play auf. Asantefast 10/100 PCI arbeitet in Umgebungen mit allen gaengigen Netz-Betriebssystemen wie etwa Netware, Appleshare, Lantastic oder auch TCP/IP-Installationen. Ab Mai wird die Karte zu einem Preis von rund 270 Dollar verfuegbar sein.

Bei dem Design des Stackable "Asantefast 100 Hub" hat sich

Asante etwas Neues einfallen lassen. Die Oberseite des Gehaeuses ist mit einem Schlitz versehen, in den sich eine nur mit parallelen Leiterbahnen versehene Platine so einstecken laesst, dass sie ueber das Gehaeuse hinausragt. Wird ein zweiter Hub darauf gestellt, schiebt sich das ueberstehende Stueck der Platine in einen Schlitz an der Unterseite des Hubs, die stapelbaren Geraete sind somit ohne Kabelwirrwarr miteinander verbunden.

Anwender mit weitlaeufigen Bueros sollten jedoch die Standorte ihrer Hubs bei der Wahl von Asante-Loesungen genau planen. Zwischen zwei Hubs ist die maximale Entfernung auf fuenf Meter begrenzt, vom Hub zum Endgeraet sind bis zu 100 Meter erlaubt, so dass der Durchmesser einer

Asante-Installation bestenfalls 205 Meter erreicht. Fuer laengere Entfernungen zwischen Hubs sind Glasfaserverbindungen erforderlich, fuer die der Hersteller allerdings keine Loesungen anbietet.

Der Hub ist ein Zwoelf-Port-Geraet, das fuer die Installation ungeschirmte Kabel der Kategorie 5 benoetigt. Er laeuft laut Hersteller unabhaengig von der Plattform, unterstuetzt allerdings derzeit noch nicht das Simple Network Management Protocol (SNMP). Entsprechende Features reicht der Hersteller erst im August nach, dann soll das Geraet mit Merkmalen wie MIB II und Repeater MIB aufwarten koennen, RMON-Funktionen sind nicht geplant. Die stapelbare Architektur verwaltet bis zu 118 Ports und erkennt die Uebertragungsrate automatisch. Der Preis fuer das ab Juni erhaeltliche Produkt soll rund 2000 Dollar betragen. Im Laufe des Jahres wird Asante das Fast-Ethernet-Portfolio noch ausbauen. Fuer das dritte Quartal kuen-

digte das Unternehmen eine 10/100-Bridge an, bis Ende 1995 soll eine Nubus-Karte folgen.