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Zahlungen an Gläubiger vorerst ausgesetzt

PC-Lieferant Tulip will weiter blühen

22.05.1998

Im Stammhaus in s'Hertogenbosch prüften derzeit staatliche Berater verschiedene Sanierungskonzepte, erklärte Tigges. Tulip hatte sich Ende April unter den Schutz des Staates gestellt, was in den Niederlanden vergleichbar zum "Chapter 11" der US-Gerichtsbarkeit möglich ist. Während dieser Übergangszeit werden die Zahlungen an Gläubiger ausgesetzt.

Es lägen bereits Angebote von Kreditgebern und potentiellen Käufern vor, erklärte Tigges. In den Auftragsbüchern ständen rund 200000 PCs, und die Umsätze im ersten Quartal 1998 seien deutlich gestiegen. Derzeit müßten deutsche Abnehmer zwar mit Lieferverzögerungen rechnen, ansonsten sei das Geschäft aber nicht betroffen.

Die Tulip BV war zahlungsunfähig geworden, nachdem die Hauptbank ihre Kreditlinien gekündigt hatte. Ausschlaggebend dafür waren Verluste von zuletzt 24 Millionen Mark sowie sinkende Umsätze im vergangenen Jahr. Ins Gerede kam auch Firmenchef Hetzenauer, der seinen Aktienanteil von acht auf unter fünf Prozent reduzierte, um sich - aus privaten Gründen - vor einer Darlegung seiner Finanzverhältnisse zu schützen.