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07.05.1999 - 

15,9 Prozent mehr Rechner verkauft

PC-Markt in Westeuropa wächst ungebremst weiter

LONDON (IDG) - Der europäische PC-Markt legte im ersten Quartal 1999 deutlich zu. Laut einer Untersuchung der International Data Corp. (IDC) stiegen die verkauften Stückzahlen in der Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika (Emea) um 15,9 Prozent gegenüber dem gleichen Quartal im Vorjahr.

Motor der Region bleibt Westeuropa mit einem Wachstum nach Stückzahlen von 20,3 Prozent. Die drei stärksten Märkte sind Deutschland, England und Frankreich. 6,5 Millionen Rechner der insgesamt 7,65 Millionen in der Emea-Region verkauften Computer fanden in Westeuropa ihren Abnehmer. Einbrüche um 14,3 Prozent verzeichnete dagegen der PC-Markt in Zentral- und Osteuropa. Grund für die Krise bleibt der schwache russische Markt. Das Computergeschäft im Mittleren Osten und in Afrika wuchs um 9,7 Prozent. Das bedeutet im Vergleich zu den letzten Quartalen ein schwächeres Wachstum, da die wichtigsten Länder Türkei, Israel und Südafrika sinkende Absatzzahlen verzeichneten.

Bei den Herstellern konnte Compaq seine Spitzenstellung behaupten. Mit 26 Prozent mehr verkauften Rechnern als noch vor einem Jahr sicherte sich der Branchenprimus einen Marktanteil von 17,2 Prozent. Den zweiten Platz teilen sich IBM und Dell mit einem Anteil von jeweils 8,9 Prozent. Allerdings zeigt die Wachstumskurve von Dell mit 46,9 Prozent steiler nach oben als die von IBM mit 31,6 Prozent. Neu in den Top five ist Fujitsu. Mit einem Wachstum von 46 Prozent eroberte der PC-Hersteller einen Marktanteil von sechs Prozent und damit Platz vier. Mehr als die Hälfte aller in der Emea-Region verkauften Rechner brachte Fujitsu in Deutschland an den Mann. Hewlett-Packard, im Vorjahresquartal noch auf Rang drei, rutschte mit einem Minus von 6,7 Prozent und einem Marktanteil von 5,9 Prozent auf den fünften Platz zurück.