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23.07.2004 - 

Weltweiter Absatz legt um 13 Prozent auf 43 Millionen Rechner zu

PC-Markt: Steigende Verkaufszahlen lassen hoffen

MÜNCHEN (CW) - Während sich in der Softwarebranche nach einer kurzzeitigen Erholung wieder Katzenjammer breit macht, freuen sich die PC-Hersteller seit über einem Jahr über stetig gute Absatzzahlen. Die zweistelligen Wachstumsraten des zurückliegenden zweiten Quartals werden nach Einschätzung der Marktforscher auch in der zweiten Jahreshälfte Bestand haben.

Die PC-Branche hat laut den Marktforschern von Gartner im abgelaufenen zweiten Quartal 2004 weltweit rund 43 Millionen Rechner verkauft. Das bedeutet eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahr um 13,3 Prozent. Vor allem Unternehmen, die verstärkt alte Rechner austauschten, würden derzeit das PC-Geschäft antreiben, erläutert Gartners Vice President Charles Smulders.

Dell behauptete mit einem Marktanteil von 16,5 Prozent seine Führungsposition. Der texanische Direktanbieter steigerte seinen Absatz im Jahresvergleich um 22,5 Prozent auf über sieben Millionen Rechner. Auf Platz zwei folgt Hewlett-Packard mit 6,1 Millionen verkauften Systemen und einem Marktanteil von 14,3 Prozent. Der Computerpionier weist jedoch mit 15,5 Prozent die niedrigste Wachstumsrate unter den fünf weltweit größten PC-Herstellern aus.

Mit bereits deutlichem Abstand liegt IBM mit 2,5 Millionen verkauften Rechnern auf dem dritten Rang. Big Blue steigerte seinen Absatz um 17,5 Prozent und erreichte damit einen Marktanteil von 5,9 Prozent. Auf dem vierten Platz führt Gartner Fujitsu und dessen Joint Venture Fujitsu-Siemens Computers (FSC) mit einem Marktanteil von 3,5 Prozent. Rund 1,5 Millionen abgesetzte PCs bedeuten eine Steigerung von 19 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Den größten Sprung der Top-five-Anbieter machte jedoch Acer. Die Taiwaner steigerten ihre Absatzzahlen um fast 31 Prozent auf 1,3 Millionen Rechner.

Analysten bleiben optimistisch

Auch International Data Corp. (IDC) beobachtet solides Wachstum im PC-Markt und rechnet mit einer anhaltend gesunden Entwicklung. "Wir erwarten zweistellige Steigerungsraten", prognostiziert IDC-Analystin Loren Loverde. Das Institut ermittelte aufgrund von methodischen Unterschieden etwas höhere Wachstumszahlen als Gartner. So legte laut IDC der weltweite PC-Markt zwischen April und Juni 2004 um 15,5 Prozent auf knapp 40 Millionen verkaufte Rechner zu. Doch trotz der guten Absatzzahlen haben auch manche PC-Hersteller zu kämpfen. Der anhaltende Preiskampf werde dafür sorgen, dass sich die nach Stückzahlen steigenden Verkäufe kaum in den Umsätzen widerspiegeln werden, prophezeien die Marktforscher. So verlangsame sich mittlerweile auch das Wachstum im Notebook-Segment, das den Markt in den zurückliegenden Quartalen angetrieben und aufgrund der höheren Preise den Anbietern gute Einnahmen beschert habe.

Opfer des härter werdenden Wettbewerbs sind in erster Linie die kleineren Hersteller. So konnte beispielsweise der deutsche Computerbauer Maxdata im abgelaufenen Quartal zwar seinen Umsatz um sechs Prozent auf 140 Millionen Euro steigern. Unter dem Strich blieb jedoch ein Verlust von 5,8 Millionen Euro. (ba)

Abb: Dell baut seine Marktführerschaft aus

Alle PC-Anbieter unter den Top Five konnten ihre Absätze über dem Durchschnitt steigern. Der Preiskampf geht zu Lasten der kleinen Anbieter. Quelle: Gartner