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03.02.1989 - 

Kalifornier stecken in den roten Zahlen und entlassen Personal:

PC-Preispolitik schröpft Wyse Technology

SAN JOSE (CW) - Schlechte Zeiten für Wyse Technology: Der kalifornische PC- und Terminal-Anbieter mußte für das dritte Quartal des laufenden Geschäftsjahres eine Fehlbetrag von 26,4 Millionen Dollar einstecken und schreibt damit für die ersten neun Monate einen Gesamtverlust von 14,7 Millionen Dollar. Jetzt müssen 560 Mitarbeiter gehen.

Bereits im Dezember 1988 hatte sich diese finanzielle Entwicklung abgezeichnet. Die Auftragssituation, so erklärte ein Sprecher von Wyse Technology, sei das gesamte Jahr über nicht zufriedenstellend gewesen. Nachdem man Anfang 1988 die PC-Preise habe anheben müssen, weil Bauteile knapp waren, seien die Absatzzahlen zurückgegangen. Auch die Preissenkungen im August und nochmals im Dezember hätten das Verkaufsvolumen nicht entscheidend steigern können.

Insgesamt fiel das Verkaufsergebnis im dritten Quartal auf 65,5 Millionen Dollar und damit fast um die Hälfte des Vorjahresquartalsniveaus, als man Geräte im Wert von 128,1 Millionen Dollar absetzen konnte. Negativ beeinflußt wurde das Quartalsresultat darüber hinaus durch diverse Sonderbelastungen. Dabei handelt es sich um eine Abschreibung auf Lagerbestände in Höhe von 10 Millionen Dollar und um eine Belastung von 4,5 Millionen Dollar aufgrund von Umstrukturierungs-Maßnahmen.

Leidtragende der anhaltenden Talfahrt von Wyse Technology sind wieder einmal die Mitarbeiter. Nahezu 560 Stellen sollen abgebaut werden, dies sind rund 15 Prozent des gesamten Personalstamms. Betroffen ist vor allem der Ferne Osten, wo allein 400 Arbeitsplätze in der Produktion eingespart werden sollen.