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13.05.2005

PC-Primus Dell steigert erneut den Quartalsgewinn

Vor allem die Geschäfte außerhalb der USA laufen gut für den texanischen Hersteller.

Im hart umkämpften PC-Markt hakt Dell ein weiteres erfolgreiches Quartal ab. Mit einer Steigerung des Nettogewinns um 28 Prozent auf 934 Millionen Dollar erfüllte der texanische Direktanbieter die Erwartungen der Finanzanalysten für die Abrechnungsperiode (Ende: 29. April). Der Umsatz belief sich auf 13,4 Milliarden Dollar, 16 Prozent mehr als im ersten Quartal des Vorjahres.

Dell führt das gute Ergebnis unter anderem auf niedrigere Einkaufspreise für PC-Komponenten zurück. Allerdings ist das Wachstum regional ungleich verteilt, wie Roger Kay, Analyst beim Marktforschungs- und Beratungshaus IDC, kommentierte: "Dell ist stärker auf die USA konzentriert als andere große PC-Anbieter." Der PC-Markt aber wachse vor allem außerhalb der Vereinigten Staaten.

Tatsächlich steigerte der Hersteller seine Umsätze in Nord- und Südamerika lediglich um 14 Prozent, während die Region Emea mit 20 Prozent und Asien mit 19 Prozent deutlich stärker zulegten. Nach IDC-Prognosen expandiert der gesamte US-amerikanische PC-Markt im laufenden Jahr nur um 7,6 Prozent, der asiatisch-pazifische Raum hingegen um 10,9 und Westeuropa um 9,4 Prozent.

Obwohl Dell an einer Diversifizierung seiner Produktpalette arbeitet, hänge das Wohlergehen des Anbieters noch immer vom Geschäft mit Commodity-PCs ab, so Kay weiter. Zur Bekanntgabe der Quartalsergebnisse bemühte sich das Management denn auch, Erfolge außerhalb des traditionellen PC-Markts herauszustellen. So seien etwa die Umsätze mit Speichersystemen weltweit um 49 Prozent gestiegen. Trotzdem erwirtschaftet Dell mit solchen Produkten und Dienstleistungen weniger als die Hälfte der Einnahmen.

Neue Konkurrenten

Mit der chinesischen Lenovo Group, die kürzlich für 1,25 Milliarden Dollar IBMs PC-Sparte übernahm, ersteht den Texanern zudem ein mächtiger Konkurrent. Vor allem außerhalb der USA könnte der weltweit drittgrößte PC-Anbieter Dell gefährlich werden. Dell-Chef Kevin Rollins sieht das naturgemäß anders. Vor allem in Amerika und Westeuropa rechne er sich gute Chancen aus, dem Konkurrenten Großkunden abzujagen.

Für das zweite Quartal gab Dell einen optimistischen Ausblick: Der Umsatz soll um bis zu 18 Prozent auf 13,6 bis 13,8 Milliarden Dollar steigen. Dabei sei ein Gewinn zwischen 37 und 39 Cent pro Aktie zu erwarten. Auch mit dieser Prognose traf das Unternehmen die Einschätzungen der Finanzanalysten. (wh)