Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

18.11.1988 - 

Linotype: "Wir sind noch nicht am Ziel"

PC-Redaktionssysteme sind nicht ausgereift

FRANKFURT (CW) - Linotype hält die Zeit für PC-gestützte Redaktionssysteme noch nicht für gekommen. Die bisher auf dem Markt verfügbaren Redaktions- und Satzsysteme auf Basis von PCs -so ein Linotype-Sprecher auf der Fachmesse Ifra Congress-Expo - werden den Anforderungen der Zeitungsbranche noch nicht gerecht.

"Die PC-Technologie im Zeitungswesen steckt noch in der Entwicklungsphase. Die Bewältigung großer Datenmengen bei gleichzeitig kurzen Zugriffs- und Durchsatzzeiten für eine große Anzahl von Personen bereitet immer noch Probleme", hieß es aus dem Unternehmen. Die Kosten der neuen Technologien, die sich für die Bedürfnisse von Zeitungen, Verlagen und Setzereien eigneten, seien bisher noch recht hoch.

Die Lösung des Problems könnte eine verteilte Datenhaltung im Netzwerk als Standardpaket sein. Diese stehe den Software-Entwicklern jedoch nicht vor Mitte 1989 zur Verfügung. Erst dann - so der Linotype-Sprecher - seien Netzwerklösungen für diese Branche technisch und wirtschaftlich sinnvoll. Adobes Bildschirmbeschreibungssprache Display Postscript bezeichnete der Hersteller von Satzsystemen als eine Basistechnologie für echtes WYSIWYG. Ungeklärt sei noch die Frage, welche Standards für Hard- und Software, Seitenbeschreibungssprachen und Netzwerke in der Lage seien, die hohen Ansprüche für Zeitungssysteme wirtschaftlich vertretbar zu erfüllen.