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Die Investitionen der Unternehmen bleiben unter den Erwartungen

PC-Software-Markt: Stagnation

06.10.1989

FRANKFURT (pi) - Sehr zum Kummer der Softwareanbieter bleiben die Umsätze für PC-Programme in diesem Jahr weltweit hinter den Prognosen zurück, schreibt das US-Magazin Businees Week.

Vor allem die wichtige Abnehmergruppe der Unternehmen hielt sich bei ihren Investitionen in neue Hard- und Software merklich zurück. Sie steht für 65 Prozent aller PC-Softwareumsätze.

So prognostiziert das Marktforschungsunternehmen Info-Corp. für 1989 nur noch einen zehnprozentigen Anstieg der Softwareumsätze - 15 Punkte unter dem 88er Zuwachs. IDC traut dem Markt etwas mehr zu: einen Zuwachs von 15,2 Prozent, gleichbedeutend mit einem Nachlassen um acht Punkte gegenüber 1988.

Ursächlich für diese Entwicklung war offensichtlich die Ankündigung und verspätete Auslieferung des Betriebssystems OS/2: Großanwender zögerten Neuanschaffungen hinaus, weil sie sehen wollten, was es mit OS/2 auf sich hatte. Resultat: 1988 stieg der Softwareumsatz nur noch um 23,3 Prozent - ein Wachstumsrückgang von acht Punkten gegenüber dem Vorjahr.

Mit den geringsten Blessuren kommen die Softwareanbieter davon, die für die existierenden PC-Systeme optimierte Softwarelösungen auf den Markt brachten. So ist der Bedarf an Utility-Programmen enorm gestiegen. Hier wird der Zuwachs für das laufende Jahr auf 30 bis 40 Prozent geschätzt. Aber auch netzwerkfähige Software und Grafikprogramme haben Konjunktur.