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Verkauf in Asien wächst am stärksten

PC-Softwaremarkt: Großer Absatz - kleiner Umsatz

11.04.1997

Einer Untersuchung der Software Publishers Association (SPA) zufolge konnten US-Software-Unternehmen ihren Umsatz in heimischen Gefilden im Vergleich zum Vorjahr um 8,3 Prozent auf rund 10 Milliarden Dollar steigern. Im asiatisch-pazifischen Raum fielen die Zuwächse 1996 mit 22 Prozent am deutlichsten aus: Allein in Japan konnte über eine Milliarde Dollar umgesetzt werden. Das entspricht rund 70 Prozent der Gesamteinnahmen in dieser Region. Damit sei Japan 1996 der umsatzstärkste Landesmarkt vor England und Deutschland, heißt es in der Studie weiter.

Deutlich schwächer war mit nur sechs Prozent das Umsatzwachstum in Europa, obwohl die Zahl der ausglieferten Einheiten um 54 Prozent gesteigert werden konnte. Niedrigere Preise sowie der Trend zu vorkonfektionierten Hard- und Softwarepaketen seien verantwortlich für die schwachen Zugewinne.

In Deutschland und Österreich mußten Anbieter im vierten Quartal 1996 sogar einen Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr verbuchen. Auch im Gesamtjahresmittel fiel gegenüber 1995 ein Minus von acht Prozent an.

Bei den Herstellern von PC-Applikationen konnte Microsoft seine Dominanz weiter ausbauen. Allein in den USA und Kanada konnte mit Windows-basierter Software ein Umsatz von rund 8,5 Milliarden Dollar erzielt werden, das entspricht etwa 80 Prozent des nordamerikanischen Gesamtmarktes. Dabei entfielen immer noch 52 Prozent der Einkäufe auf 16-Bit-Anwendungen, während rund 48 Prozent mit 32-Bit-Lösungen erzielt wurden. Für Apple dagegen waren die Ergebnisse weniger zufriedenstellend: Der Umsatz sank 1996 um 23 Prozent auf 1,2 Milliarden Dollar, teilten die Analysten der SPA mit. Insgesamt betrage der Marktanteil von Macintosh-Programmen gerade noch elf Prozent. Einen Hoffungsschimmer sehen die Marktforscher für den angeschlagenen Apfel aber dennoch: Bei datenbankbasierter Software hatte Apple 1996 mit einer Steigerung von 65 Prozent gegenüber dem Vorjahr die Nase vorn. Microsoft schaffte mit Datenbankprodukten gerade mal 27 Prozent.