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06.09.2006

PC-Steuerung mit Text- und Voice-Chat

Die neue Version des Fernwartungs-Tools "Radmin" von Famatech ist schneller und sicherer.

Fernwartungs-Tools sind wertvolle Hilfen für Administratoren: Wenn sie sich zur Behebung eines Fehlers nicht extra zu jedem Rechner hinbegeben müssen, sparen IT-Profis wertvolle Zeit und der Arbeitgeber unterm Strich auch noch Geld. Der Hersteller Famatech bietet dafür das Tool Radmin (Remote Administration). Schon in den bisherigen Versionen erfreute sich die Software ziemlicher Beliebtheit: Laut Famatech wurde das Tool weltweit inzwischen mehr als 30 Millionen Mal heruntergeladen.

Wesentliche Neuerungen in Radmin

• Bessere Komprimierung;

• stärkere Verschlüsselung (256 Bit);

• Text- und Voice-Chat-Funktionen;

• verbesserte File-Transfer-Funktion.

Jetzt hat der Anbieter Version 3.0 des Programms vorgestellt: Die russische Company hat die Leistung des Tools verbessert und einige neue Funktionen hineingepackt.

Schnellere Übertragungen

Die Qualität der Fernzugriffe soll ein neues Verfahren verbessern, das Famatech "Direct Screen Transfer" nennt: Anstatt - wie bisher üblich - die Videoinformationen aus dem Video-RAM abzugreifen, installiert die Software nun eine Art virtueller Grafikkarte im zu steuernden System. Dieser "Video Hook Driver" fängt alle Videosignale des Betriebssystems ab, bevor sie in den Videospeicher des Rechners gelangen. Das hat zwei Vorteile. Die Software kann nun schneller auf die Daten zugreifen, außerdem ist die Qualität dieser Informationen besser: Über das Video-RAM erhielt die Software in der bisherigen Version immer den kompletten Bildschirminhalt und musste - da es nicht sinnvoll ist, die kompletten Informationen an den Steuerrechner zu übertragen - selbst nach Veränderungen suchen. Das ist sehr rechenintensiv.

Mit dem neuen Verfahren entfällt das, weil man so ohnehin nur die veränderten Bildinformationen erhält, erläutert Anton Lev- chuk, Marketing Director bei Famatech. Um die Qualität der Übertragungen noch weiter zu verbessern, überarbeitete der Hersteller zusätzlich den verwendeten Kompressionsalgorithmus. Laut Famatech soll die Dateiübertragung durch diese Maßnahmen bis zu viermal schneller sein als in der alten Version 2.2. Selbst über eine Modemverbindung seien fünf bis zehn Screen-Updates pro Sekunde möglich, im LAN über 100.

Mehr Sicherheit

Die Kommunikation zwischen den für die Fernsteuerung benötigten Server- und Viewer-Komponenten (auf jedem zu kontrollierenden Rechner wird das Server-Modul benötigt, der Zugriff erfolgt über den kostenlosen Viewer) hat das Unternehmen auch dahingehend verbessert, dass es nun eine höhere Sicherheit bei den Datentransfers bietet. Um professionellen Ansprüchen in puncto Security zu genügen, verwendet Famatech nun den 256-Bit-Advanced-Encryption-Standard (AES). Zudem bietet Radmin die Möglichkeit, unterschiedliche Zugriffsrechte für unterschiedliche Benutzer zu definieren.

Neue Sprachfunktion

Hinzu kommen neue Funktionen, die das Arbeiten mit der Software erleichtern sollen. Speziell für Fernzugriffe interessant ist die Integration von Text- und Voice-Chat. Beide zusammen ermöglichen es dem Administrator nicht nur, einen räumlich entfernten Rechner zu steuern, sondern gleichzeitig mit dem betroffenen Anwender je nach Qualität der Verbindung schriftlich oder mündlich zu kommunizieren. Dabei sind nicht nur Punkt-zu-Punkt-Verbindungen möglich, sondern auch Konferenzen mit mehreren Teilnehmern.

Radmin 3.0 liegt momentan in einer laut Famatech "stabilen Beta" vor. Die endgültige Version soll in einigen Wochen erscheinen und kann von der Homepage des Herstellers heruntergeladen werden. Für das fertige Produkt verlangt der Anbieter pro Server-Komponente 44 Euro, der Viewer ist kostenlos. Für Services und Support berechnet Famatech keine Extragebühren: "Wir erhalten nicht viele Anfragen", wirbt Levchuk. (ave)