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31.10.1980 - 

Adabas-Anbieter Software AG geht ins Systemgeschäft:

PCM-Rechner als Datenbank-Maschine

DARMSTADT (je) - Adabas-Anwender können ihr Datenbanksystem ab sofort auf eine separate Datenbank-Maschine (DBM) auslagern. Die Darmstädter Software AG hat über einen entsprechenden IBM-kompatiblen Rechner mit Cambridge Memories, Boston, ein Vertriebsabkommen geschlosssen.

Die PCM-CPU kommt auf eine Verarbeitungsgeschwindigkeit von 0,75 Millionen Instruktionen pro Sekunde (Mips). Weitere Ausstattung mit zwei MB - ausbaubar auf acht MB -, ein Byte-Multiplex-Kanal, vier Block-Multiplex-Kanäle mit je 1,86 MB pro Sekunde, Channel-to-channel-communication-Adapter (CTCA), Bild

schirmkonsole, Tastatur und Schreibwerk.

Die Software besteht aus VS/1, Adabas V4.1, dem Kommunikationsmonitor "Com-mon" sowie UACM-DMCM, der Software für die Kanalverbindung. Über CTCA, erläutern die Darmstädter kann die DBM an jede 370, 30XX, 434X unter VS/1 oder MVS per Block-Multiplex-Kanal angeschlossen werden.

Jede DBM, heißt es weiter, kann von mehreren Anwendungsrechnern angerufen werden, jeder Anwendungsrechner mehrere Datenbank-Maschinen anrufen. Das Anwendungsprogramm kann und muß nicht unterscheiden, ob Adabas im Mainframe oder in der DBM läuft.

Mit der DBM will die Software AG (SAG) zur Rationalisierung der DV und zur Entflechtung hochkomplexer Zentralsysteme beitragen. SAG-Sprecher Wolfgang Jung hebt in diesem Zusammenhang hervor, mit der DBM habe der Anwender

- eine zweite vollwertige CPU, die im Bedarfsfall Back-up-Funktionen für den Mainframe übernehmen könne - und umgekehrt außerdem

- Performance-Vorteile, denn im Hauptrechner werde durch die Herausnahme der Datenbank eine ganze Partition frei.