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Produktlebenszyklen werden immer länger

PCs sind nach wie vor Ladenhüter

29.11.2002
MÜNCHEN (CW) - Der PC-Markt beginnt sich zwar zu erholen. Mit den zweistelligen Wachstumsraten der späten 90er Jahre ist es jedoch endgültig vorbei. Der Zwang zu sparen und das Fehlen bahnbrechender Technologien bremst die Kauflust von Firmen wie Privatanwendern.

Das bevorstehende Weihnachtsgeschäft gibt der angeschlagenen PC-Branche wenig Anlass zur Hoffnung. Laut Gartner werden im vierten Quartal weltweit 35,1 Millionen Desktop-PCs, Server und Notebooks über die Ladentheke gehen - das sind gerade einmal 1,5 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Im gesamten Jahr 2002 erwarten die Experten einen Anstieg um 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf rund 127,3 Millionen Stück. 2003 soll es zwar wieder aufwärts gehen - allerdings auch nur um moderate sieben Prozent.

Die anhaltende Kaufzurückhaltung ist vor allem damit zu begründen, dass ihre Rechner nicht mehr wie früher durchschnittlich alle drei Jahre durch ein Neugerät ersetzt werden. Angesichts der wirtschaftlichen Unsicherheit wird ein PC heute nur ausgetauscht, wenn es unbedingt sein muss. Und diese Notwendigkeit ergibt sich aus technischer Sicht immer später. Auch wenn die Prozessorgeschwindigkeiten inzwischen bei drei Gigahertz angelangt sind und die Preise für Extras wie DVD-Brenner weiter sinken: Für die meisten Anwender reicht ein PC mit 700 oder 800 Megahertz, 128 MB RAM und einer 10-Gigabyte-Festplatte völlig aus. Michael Dell, CEO von Dell, schätzt, dass momentan rund 180 Millionen Rechner im Einsatz sind, die drei oder mehr Jahre auf dem Buckel haben. (sp)

Abb: Umsatzentwicklung

Angesichts des Preisverfalls und der nach wie vor extremen Kaufzurückhaltung soll der weltweite PC-Markt 2003 nur um 1,2 Prozent wachsen. Quelle: Gartner