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16.08.2007

PDAs vom Aussterben bedroht

16.08.2007
Vor zehn Jahren ein Hype, heute eine bedrohte Spezies: der reine PDA.

Vor rund zehn Jahren trat ein kleines Gerät seinen Siegeszug in die Jackentaschen der IT-affinen Menschheit an: der persönliche digitale Assistent, genannt PDA. Angesichts seiner Funktionsvielfalt fragte man sich schnell, wie es einem bis dahin gelingen konnte, sich mehr als eine Adresse und eine Telefonnummer zu merken. PDAs waren ein Symbol der New Economy, und der Hersteller Palm wurde zu einem Synonym für PDAs. Doch von der einstigen Glorie ist nicht mehr viel übrig, und der gemeine PDA ist vom Aussterben bedroht das Smartphone mit Handy-Funktion hat inzwischen seinen Platz eingenommen.

Dies schlägt sich auch in den Zahlen nieder: Laut IDC wurden im zweiten Quartal lediglich 719 000 PDAs abgesetzt, wohlgemerkt weltweit. Ein Jahr zuvor waren es noch 1,26 Millionen Geräte gewesen. Besserung ist nicht in Sicht, im Gegenteil: Hersteller wie Dell, FSC und selbst der PDA-Pionier Palm ziehen sich allmählich aus dem Segment zurück. Palm kommt derzeit noch auf einen Marktanteil von 44 Prozent, gefolgt von Hewlett-Packard (HP) mit 23,5 Prozent und dem GPS-Spezialisten Mio Technology (13,6 Prozent). Auf dem fünften Platz liegt Fujitsu-Siemens Computers (FSC), das drei Prozent aller weltweit verkauften PDAs hergestellt hat.

Davor rangiert Dell mit 3,3 Prozent, das derzeit seine "Axim"-PDAs abverkauft. Auch FSC stellt Ende des Jahres seine Modellfamilie "Pocket Loox" ein. HP hingegen will weitermachen. (ajf)