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06.12.1996 - 

Über 33 Millionen Mark Verlust möglich

Peacock kränkelt und sucht nach einem Partner

Die "Süddeutsche Zeitung" zitiert Hellweg mit der Aussage, zu der mißlichen Situation habe ein Gemisch aus Management-Fehlern und unglücklichen Umständen beigetragen: Ohne Konzept habe man sich im Ausland präsentiert, auch beim Personal habe man sich vergriffen. Außer der österreichischen hat das Unternehmen alle Niederlassungen außerhalb Deutschlands wieder geschlossen.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat Peacock eine Umsatzsteigerung von 1,4 auf 1,5 Milliarden Mark verzeichnen können. Wegen der seit Juni 1996 laufenden Restrukturierung wurden bislang 61 der 816 Angestellten entlassen. Die Neuausrichtung könne weiter vorangetrieben werden, nachdem die Banken im September die Kreditlinie um 30 Millionen Mark verlängert haben.

Nach wie vor hätten die Westfalen gern Ingram Micro als Partner. Entsprechende Verhandlungen mit dem Großdistributor hatten sich im Frühsommer 1996 bereits zerschlagen. Seinerzeit hatte Compaq-Geschäftsführer Kurt Dobitsch sich skeptisch zur Situation von PC-Anbietern wie Escom, Schadt Computer, Actebis oder eben Peacock geäußert. Für alle diese Firmen gelte, daß sie nur in Deutschland oder höchstens noch in Europa präsent seien. "Schwächle" dann diese Region einmal, wie insbesondere in Deutschland der Fall gewesen, so treffe das ganz besonders Lieferanten, die Verluste in einem Teil des Weltmarkts nicht durch Zugewinne in anderen ausgleichen könnten.