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03.11.1978

Peinlich, peinlich ...

Nach den jüngsten Siemens-Announcements erinnert die Situation im bundesdeutschen DV-Markt ein bißchen an die Landtagswahlen in Bayern, als im oberbayerischen Wahlkreis Hinterpfuiteifi drei SPD-Stimmen ausgezählt wurden (peinlich, peinlich ...) - gegenüber 187 CSU-Stimmen bei null Enthaltungen. Denn, wie in Hinterpfuiteifi der Wahlleiter, gibt auch Siemens nicht bekannt wer gegen wer gegen die regierende Partei - gegen IBM - votiert hat.

Packen wir die Sache in Pinkertonscher Manier an: Bei Ankündigung der (nur IBM-, nicht aber Siemens kompatibel) Fujitsu-Leihgaben für den Siemens-Weltmarkt hat Primus Peisel damit rennomiert, daß die ersten Jumbos in drei Monaten Feldluft schnuppern sollen. Das kann doch nur heißen, daß bereits Aufträge - zumindest aber "Letters of Intent" - in Datasibirsk vorliegen. Da schaut man sich eben in den eigenen User-Reihen um: Wo stecken die Abtrünnigen? Peinlich, peinlich ...

Doch anders als in der Hinterpfuiteifi-Politik besteht Aussicht, die Abweichler herauszuzentrifugieren. Sonst wäre es purer Zufall, daß Datev-Chef Sebiger, Herr über einen 370/168-Vierspäner, auf der Siemens-Pressekonferenz gesichtet wurde.