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22.11.1996 - 

Programmiersprache vor dem Ende?

Pentagon sagt dem Veteranen Ada leise Servus

Wie das National Research Council (NRC) aus Washington offenbarte, werde das Pentagon "kritische" Systeme zwar auch in Zukunft mit Ada betreiben, neue und unwichtigere Applikationsentwicklungen allerdings mit gängigen Programmiersprachen entwickeln - eine Strategie, die Charles Engle, Chef des Ada Joint Programm Office (AJPO), zumindest teilweise dementiert: Ada werde auch weiterhin existieren, zumindest für die Anforderungen der US-Regierung.

Eine eventuelle Abkehr von Ada käme recht überraschend: Das vom Pentagon in den 70er Jahren ins Leben gerufene Entwicklungs-Tool war lange Zeit die Sprache der Wahl für kritische Anwendungen, wie sie im militärischen Bereich oft vorkommen. Ada sollte zudem eine einheitliche Basis in das damalige Tool-Wirrwarr der Informationstechnologie bringen. Bis dato hat das Pentagon zirka 50 Millionen Codezeilen mit der Programmiersprache geschrieben.