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16.11.1984

Pentagon zweifelt nun auch an Signetics

NEW YORK (CW) - Nach Texas Instruments hat das Pentagon nunmehr auch die Annahme von Ausrüstung gestoppt. in der Mikrochips der mit N.V. Philips affiliierten Signetics Corp., Sunnyvale/Kalifornien, installiert sind.

Das Ministerium begründete dies mit fehlerhaften Tests bei Signetics Corp. Ein Sprecher des Unternehmens erklärte, daß Signetics inzwischen die Auslieferung der mit diesen Chips ausgestatteten Ausrüstungen an 25 ihrer Auftraggeber im Rüstungsbereich suspendiert hat. Signetics erzielt etwa 10 Prozent ihres Jahresumsatzes, der für 1984 auf über 725 Millionen Dollar veranschlagt wird, in diesem Geschäftsbereich.

Angeprangert hatte das US-Verteidigungsministerium die mangelhaften Testverfahren von TI bei der Chipkontrolle (s. CW-Titelgeschichte v. 28.9.84). Gleichzeitig drohte das Pentagon an, gegen das Unternehmen rechtliche Schritte wegen Betrugs einzuleiten. Es wird angenommen, daß eine große Zahl defekter Chips in militärischen Ausrüstungen verarbeitet wurden.