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Deutschen Markt besser nutzen


20.09.2002 - 

Peoplesoft und das Prinzip Hoffnung

MÜNCHEN (CW) - Der Softwarehersteller Peoplesoft will auf dem deutschen Markt zweistellig wachsen. Wie Deutschland-Geschäftsführer Stefan Höchbauer mitteilte, hat sich das Unternehmen zu einer "fokussierten Strategie" für den hiesigen Markt entschieden.

Peoplesoft habe auf dem deutschen Markt bislang nicht alle Register gezogen, meinte Höchbauer. Von einer "Turnaround-Situation" ist bei der deutschen Tochter des US-amerikanischen Unternehmens die Rede. Die Nachfrage für CRM-Systeme ziehe spürbar an, hieß es. Genaue Zahlen wurden allerdings nicht genannt.

Mit Werkzeugen zum Controlling und Projektmanagement personalgestützter Management will Höchbauer die Produktpalette abrunden. Auf seiten des Vertriebs setzt das Unternehmen darauf, den Kunden künftig alles aus einer Hand anbieten zu wollen, und sich branchenspezifisch aufzustellen. Ins Visier sollen vor allem Großkunden genommen werden, von denen Peoplesoft eigenen Angaben zufolge bereits mehr als 100 betreut. "Wir gehen weg vom Fachvertrieb und hin zum Key Account Management," so der Deutschland-Chef. Für den Mittelstand sowie den öffentlichen Sektor wolle er "über kurz oder lang" auf Partner setzen, eine Strategie, die jedoch nicht vor Beginn des nächsten Jahres starten soll.

Nicht ganz so optimistisch wie ihre Deutschland-Tochter hatte sich erst kürzlich die US-Führung gegeben. Am Rande einer Kundenkonferenz in London sagte Rick Bergquist, Cheftechnologe von Peoplesoft, gegenüber der Financial Times Deutschland: "Leider ist unsere Kristallkugel auch nicht klarer als die der Analysten. Wir wissen nicht, wann es wieder besser wird." (rs)