Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

06.12.2002 - 

Insiderin gesteht Bankbetrug

Peregrine im Abwärtssog

MÜNCHEN (CW) - Der Skandal um die Software-Company Peregrine Systems weitet sich aus: Eine ehemalige Finanz-Managerin des inzwischen unter Gläubigerschutz stehenden Unternehmens hat zugegeben, Banken mit gefälschten Forderungen getäuscht zu haben.

Mit dem Betrug sollte die finanzielle Situation der Firma verschleiert werden. In insgesamt elf Quartalen der Geschäftsjahre 2000, 2001 und 2002 hatte Peregrine die Umsätze frisiert, die Einnahmen mussten um 250 Millionen Dollar nach unten korrigiert werden. Daher schalteten sich die US-amerikanische Börsenaufsicht und die Justizbehörden in den Fall ein. Derweil bemüht sich der neue CEO Gary Greenfield, den vollständigen Untergang von Peregrine zu verhindern. Mitte November verkaufte er die Softwaresparte Remedy für 355 Millionen Dollar an BMC Software, um Schulden zu tilgen. Zuvor hatte Peregrine seine ehemaligen Wirtschaftsprüfer Arthur Andersen auf 250 Millionen Dollar Schadensersatz verklagt. Von der Nasdaq ist Peregrine Ende August verbannt worden, weil Quartalsberichte zu spät eingereicht worden waren. Der Kurs liegt bei unter zehn Cent. (ajf)