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20.08.1999 - 

Mercury stellt Testsuite 6.0 vor

Performance Web-basierter Anwendungen auf dem Prüfstand

MÜNCHEN (as) - Mit Version 6.0 seines Produkttrios "Testsuite" konzentriert sich Mercury Interac- tive insbesondere auf das Testen von Web-basierten Anwendungen.

Mercurys Flaggschiff setzt sich aus den Tools "Winrunner" für Funktions-Tests, "Loadrunner" für Last- und Performance-Tests sowie "Testdirector" für das Test-Management zusammen. Mit der neuesten Version erhielt Winrunner nun eine Reihe von Wizards für das Erstellen von Test- scripts, die helfen sollen, die Zeit für den Aufbau von Funktionstests für Client-Server-Anwendungen zu reduzieren. Auch gibt es jetzt die Möglichkeit, mit Hilfe des Tools Fehler bei der Datenübertragung zu einem Datenbanksystem aufzuspüren. Winrunner unterstützt nun Objekte wie Animated Images, XML, JDK 1.1.8 und 1.2.x, Oracle Jinitiator, Symantecs "Café", Version 3.0, die JFC 1.1 sowie Silverstream.

Für den besseren Einsatz im Web wurde vor allem Loadrunner überarbeitet. Das Tool bietet jetzt nach Angaben des Herstellers eine erweiterte Unterstützung für die Protokolle DCOM, Corba, JDBC, LDAP sowie POP3 und bietet die Möglichkeit, auch Linux als Plattform für die Generierung von Last zu verwenden. Es verfügt zudem über einen IP-Spoofer, mit dem sich hohes IP-Verkehrsaufkommen emulieren läßt. Für Lasttests mit jeweils einer eindeutigen IP-Adresse wurde laut Mercury die Skalierbarkeit des Tools auf bis zu 50000 virtuelle Benutzer erhöht.

Der Anwender erhält bei den Tests sowohl Aufschluß über die Leistung des Systems als auch Informationen zur Funktionsfähigkeit einzelner Komponenten wie Routern und Servern und kann die Ergebnisse an dem mit Version 6.0 neu hinzugefügten Echtzeitmonitor verfolgen. Zusätzlich hat Loadrunner Funktionen von Winrunner an Bord genommen, um etwa die Leistungsgrenzen von Anwendungen bei der Bereitstellung von Web-Seiten zu testen. Während eines Lasttests überprüft die Funktion "Contentcheck" hierzu, wie die Web-Seiten-Inhalte übertragen werden, und deckt dabei Funktionsfehler auf, die unter hoher Last auftreten können.

Das Management-Werkzeug Testmanager schließlich wurde um Kom- ponenten für das Fehler-Management und die Dokumentengenerierung erweitert. Deshalb läßt sich jetzt über jeden Browser im Unternehmen auf den "Web Defect Manager" zugreifen, so daß Testteams Fehlerinformationen besser auswerten, aktualisieren und filtern können. Neu ist auch die Möglichkeit, Testberichte automatisch im HTML- oder Word-Format zu erzeugen.