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Maschinenzykluszeit von 26 auf 24,5 Nanosekunden gesenkt:

Performanceausgleich für 308X-Anwender

25.05.1984

REY BROOK/STUTTGART (CW) - Ein Paket, das 308X-Anwender eine Leistungssteigerung bescheren soll, kündigte jetzt die IBM GmbH, Stuttgart, an. Damit könnten sich Expertenmeinungen zufolge Benutzer dieser seit Februar nicht mehr produzierten Maschinen ein Upgrade zu den neuen X-Modellen (CW Nr. 10/84, Seite 1) ersparen. Das Leistungspaket soll eine Durchsatzverbesserung von rund sechs Prozent bringen.

Das neue IBM-Angebot besteht aus einer Serie von Prozessorkarten sowie Änderungen in der Verkabelung und soll im wesentlichen die Maschinenzykluszeit von 26 auf 24,5 Nanosekunden senken. Das Paket kostet rund 43 000 Mark für die Prozessoren 3081 und 3083 sowie etwa 86 000 Mark für das Mehrprozessorsystem 3084. Der Zusatz ist IBM zufolge ab Oktober verfügbar.

Die neue Performanceoption besteht aus zwei Teilen. Das Feature 4010 ist für die Prozessoren 3081 G und K, die 3083-Modelle E, B und J sowie die 3084 Q bestimmt. Dabei benötigt die 3084 für jede der beiden CPUs ein Erweiterungspaket. Für derartige Anwender steht das Feature 4011 zusätzlich zur Verfügung.

Mit dem zweiten Teil der Erweiterung (Typ 4020) wird die 3082-Systemsteuereinheit ausgebaut. Auch hier benötigen 3084-Anwender eine zusätzliche Erweiterung (Typ4021).

Nicht betroffen von der Aufrüstmöglichkeit ist das Modell 3081 D. Dieser Rechner soll sich statt dessen jetzt direkt zur 3084 Q erweitern lassen.

Branchenbeobachter sehen in dem neuen Leistungspaket einen Versuch der IBM, verärgerte Anwender von 3080-Mainframes zu beruhigen und den Wert ihrer Maschinen zu erhalten. Die IBM Deutschland kündigt zudem die Möglichkeit an, das Modell D des Prozessors IBM 3081 mit 24 Kanälen nun direkt zu einem Modell Q des Mehrprozessors IBM 3084 beim Kunden umzubauen.