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06.02.1981 - 

IRD-Studie prophezeit Anbietersterben, aber:

Peripherie-Markt vervierfacht sich bis 1990

NORWALK (CW) - Der Wert des Produktionsvolumens von Peripherie-Geräten für Mini- und Mikrocomputer wird bis 1990 von drei Milliarden Dollar (1980) allein in den USA auf 12,6 Milliarden ansteigen. Dies ergibt eine Hochrechnung, die von der International Resource Development Inc (IRD), Norwalk, als Ergebnis einer Studie veröffentlicht wurde.

Die Kosten für Speicherplatz werden sich im Durchschnitt verringern, wodurch der Trend zu kleineren, kompakten Tischcomputern forciert werde, so die Studie.

Das größte Einzelsegment des Marktes halten weiterhin die Speichermedien. Die Entwicklung der 5-1/4-Zoll-Platten verbessere die Kostensituation, und werde, da die Personalkosten gleichzeitig steigen, zu einer größeren Toleranz gegenüber speicherineffizienten Programmiertechniken führen. Da selbst kleinere Programme sehr viel Speicherplatz benötigen, würden Zusatzspeicher regelmäßiger zum Einsatz kommen.

Ein höherer Prozentsatz von Mikrocomputern als bisher wird, so die IRD-Studie, integrierte Telekommunikationseinrichtungen aufweisen.

Auf dem Druckermarkt werden wahrscheinlich Nonimpact-Drucker mit Geschwindigkeiten von 1200 Baud entwickelt. Der Anteil von Nonimpact-Druckern am Gesamtmarkt wird 1990 nach der IRD-Hochrechnung 50 Prozent überschreiten.

Derzeit befände sich auf jedem zwanzigsten Schreibtisch in den USA ein Terminal, so IRD. Erwartet wird, daß sich das Verhältnis auf eins zu drei in der kommenden Decade verändert.

Von den über hundert Peripherie-Herstellern, die sich 1981 auf dem Mini- und Mikromarkt bewegen vermutet das Institut, daß durch Preisabfälle und Konkurrenzkämpfe bis 1990 über die Hälfte aufgegeben haben.

Xerox, so die IRD, habe allerdings gute Chancen, sich zu einem Marktführer auf dem Peripherie-Sektor zu entwickeln.

Für des OEM-Geschäft wird der Dataproducts Corp. und der Centronics Computer Corp. eine gute Ausgangsbasis eingeräumt.

Mit einer starken IBM-Präsenz werde jedoch auch auf diesem Markt zu rechnen sein. Es gebe Anzeichen, daß IBM wichtige Entwicklungen auf dem Drucker- und dem Massenspeichersektor in Kürze ankündigen werde, und so mit guten Produkten auf den OEM-Markt vordringen konnte. Andere Konkurrenten auf dem Peripherie-Markt werden, dem Report zufolge, die Control Data Corp. und DEC sein. Aber auch Data General und Prime Computer Inc. hätten gute Chancen.

Informationen: International Resource Development Inc., 30 High Street, Norwalk, Conn 0 68 51.