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09.11.1979 - 

Den Fuß weiter in die Tür zum kommerziellen Markt:

Perkin-Elmer beginnt mit 3240-Installationen

MÜNCHEN (CW) - In enger Zusammenarbeit mit Software- und Systemhäusern bemüht sich Perkin-Elmer Data Systems (Norwalk, Connecticut) mit dem Modell 3240 um eine stärkere Präsenz auf dem kommerziellen Markt. Für die Bundesrepublik steht sich das Umsatzverhältnis nach Angaben von Perkin-Elmer Data Systems GmbH, München, derzeit auf 80 Prozent im wissenschaftlichen Bereich, 20 Prozent auf dem kommerziellen Sektor. Zwar sollte der größte Teil des Wachstums aus der kommerziellen Anwendung stammen, doch "lassen wir keine Möglichkeit auf dem angestammten Markt aus," erklärte Manfred Schmitz als Vertriebsdirektor in München. Mit der Installation des neuen Modelle werde gerade begonnen.

Die 3240 ist nach Darstellung von Stefan Klusmeier, Leiter der Vertriebsunterstützung der 100prozentigen deutschen Tochter, eine Weiterentwicklung der 8/32 mit der gleichen Betriebssoftware. Für Perkin-Elmer, nach eigenen Angaben Marktführer im Bereich der 32-Bit-Minicomputer, gehören die ausbaufähige Hauptspeicherkapazität von bis zu 256 KB, der Durchsatz von 64 MB pro Sekunde, ein I/O-Transfer in DMA-Bus mit einer Datenrate von zehn bis 40 MB in der Sekunde sowie der Anschluß von bis zu 32 Kanalwerken zu den wesentlichen Kennzeichen des Systems, von dem bisher weltweit 40 verkauft seien.

Der Preis für ein arbeitsfähiges Grundpaket liegt bei 390 000 Mark. Den Erfolg der Anlage auf dem Markt sieht Schmitz in Abhängigkeit von den Kundenreaktionen auf die Lieferschwierigkeiten bei den IBM 4331 und 4341. Entsprechend dem aus Interdata-Zeiten bekannten konservativen Vorgehen verhalte sich das Unternehmen auch heute.

Geschäftsführer Klaus O. Schmidt erläuterte das Vorgehen. "Es gibt wenig Enduser, die komplette Systeme alleine zusammensetzen. Da wir nicht beabsichtigen, schlüsselfertige Systeme für eine Branche zu liefern, sind unsere Ansprechpartner nicht die Anwender. Wir suchen uns Systemhäuser als Partner."