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04.02.2000 - 

Applikations-Server Powertier erfüllt unternehmenskritische Aufgaben

Persistence verspricht gute Performance durch Caching

MÜNCHEN (as) - Aus der Heerschar der Applikations-Server hebt sich das Produkt "Powertier" der Persistence Software, San Mateo, durch seine patentierte Caching-Technik hervor. Diese ermöglicht laut Hersteller schnelle Antwortzeiten und eine Skalierbarkeit, die für unternehmenskritische Web-Anwendungen benötigt wird.

Powertier ist zunächst ein gängiger Java-Applikations-Server, der eine Umgebung für die Verwaltung und Entwicklung von Geschäftskomponenten (Enterprise Javabeans gemäß J2EE) stellt und Schnittstellen für die Kommunikation mit Backend-Systemen bietet. Das Besondere liegt jedoch an der integrierten Caching-Technik, die die Transaktionsverarbeitung und Datenhaltung auf den Server verlagert. Dazu werden häufig benötigte Daten (Referenzdaten) aus einer relationalen Datenbank beim Start des Servers als Objektstrukturen in seinen Cache gespeichert. Dies kann auch zur Laufzeit geschehen. Im gleichen Prozess wie die Applikation hat man somit auch die dazu benötigten Daten parat, was die Transaktionsverarbeitung erheblich beschleunigt.

Die Persistenz zwischen Speicher und Datenbank inklusive dem objektrelationalen Mapping läuft nach Angaben des Herstellers dabei im Hintergrund ab, ohne dass sich der Anwender da-rum kümmern muss. Der Entwickler muss jedoch zuvor ein sauberes Design, am besten anhand eines Protoyps, erstellt haben.

Die Sicherheit von Transaktionen über mehrere Server hinweg wird mit Hilfe der Replikationstechnik "Powersync" bewerkstelligt. Werden gecachte transaktionale Objekte verändert, müssen die auf anderen Servern vorgehaltenen Objekte darüber benachrichtigt werden. Hierzu wird automatisch eine Synchronisations-Message verschickt. Als Informationsbus setzt Persistence hierzu standardmäßig auf das Produkt "Rendezvous" des Herstellers Tibco. Zudem existiert ein Metadatenmodell, das Informationen über die Objekte verwaltet.

Mit der seit kurzem verfügbaren Version 5.12 von Powertier wird auch das Komponentenmodell Common Object Request Broker Architecture (Corba) unterstützt. Als Implementierung wurde der Object Request Broker (ORB) "Jbroker" der Firma Objectshape gewählt, der die Kommunikation über RMI/IIOP ermöglicht. Außerdem sind Werkzeuge für die Generierung und das Testen von EJBs im Lieferumfang enthalten. So kann beispielsweise für die Codegenerierung aus Objektmodellen, etwa aus "Rational Rose", das GUI-basierte Entwicklungswerkzeug "Objectbuilder" verwendet werden. Powertier ist für Windows NT 4.0, Solaris 2.5.1, HP-UX und AIX verfügbar und schlägt in der "Enterprise Edition" mit stolzen 25000 Dollar pro CPU zu Buche. Außerdem existiert eine Variante für C++-Anwendungen.