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Kaypro startet im deutschen Markt:

Personal Computer als portable Einheiten

05.01.1984

FRANKFURT (pi) - Eine Modellreihe tragbarer Personal Computer bietet die seit Oktober 1983 unter eigener Regie auf dem deutschen Markt agierende Kaypro Corporation an. Die drei jetzt angekündigten Geräte unterscheiden sich im wesentlichen durch ihre verschieden großen Massenspeicher.

Alle drei "Kaypros" verfügen Herstellerangaben zufolge über einen Z80/ 8-Bit-Mikroprozessor, einen Arbeitsspeicher mit einer Kapazität von 64 KB und einen 9-Zoll-Bildschirm mit einer Diagonalen von 23 Zentimetern. Es lassen sich 24 Zeilen zu je 80 Zeichen etwa im Verhältnis 1:1 zum normalen Schriftbild einer Schreibmaschine abbilden.

Im Kaypro II sind laut Anbieter zwei Disketten-Laufwerke mit je 191 KB als Massenspeicher für insgesamt 392 KB eingebaut.

Der Kaypro 4 nutze zwei Floppy-Disk-Stationen mit je 395 KB Kapazität als Massenspeicher. Das größte System, der Kaypro 10, hat nach Informationen des Herstellers auf der eingebauten Winchester-Festplatte eine Speicherkapazität von 10 MB und besitzt ferner ein Diskettenlaufwerk für Disketten mit je 395 KB Kapazität.

Die drei Geräte arbeiten mit dem Betriebssystem CP/M, das europäischen Standards angepaßt wurde. Zentralprozessor-Einheit und Betriebssystem sind Angaben von Kaypro zufolge so ausgelegt, daß sie den Zeichensatz der deutschen Tastatur verarbeiten.

Der Kaufspreis beträgt für den Kaypro II 5448 Mark, der Kaypro 4 ist für 6898 Mark. Der Kaypro 10 schließlich kostet 9689 Mark.