Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

01.09.1995

Personal Digital Assistants wenig erfolgreich Motorola faehrt Produktion von Stiftcomputern stark herunter

MUENCHEN (CW) - Die Nachfrage nach sogenannten Notizbuch-Computern, gemeinhin unter der Bezeichnung Personal Digital Assistants (PDAs) bekannt, laesst zu wuenschen uebrig. Die mangelnde Marktakzeptanz der kleinen digitalen Helfer bedeutet fuer 180 Mitarbeiter von Motorolas Geschaeftsbereich Wireless Data Group den Verlust des Arbeitsplatzes.

Das Beispiel Motorola zeigt, dass die hochfliegenden Erwartungen in die PDAs und die Versprechungen der Hersteller bezueglich der rosigen Zukunft der Notizbuch-Computer sich bislang als erheblich ueberzogen darstellen. Als Grund fuer die schleppende Nachfrage fuehren Brancheninsider die mangelnde Entwicklung und Verbreitung von drahtlosen Netzwerken an.

Nach Meinung der Marktforscher von Dataquest kletterten die Verkaufszahlen von Handcomputern 1994 gegenueber dem Vorjahr zwar um 39 Prozent, was 950000 Einheiten entspricht. Ab 1999 soll diese Zahl gar auf jaehrlich 5,6 Millionen Stueck anwachsen. Bei dem Grossteil der vergangenes Jahr verkauften Systeme habe es sich aber lediglich um quasi digitale Ordnungshueter, Personal Organizer, gehandelt.

"Die Wirklichkeit des PDA-Markts hat mit den etwas luftigen Versprechungen vieler Unternehmen nicht mithalten koennen", sagte Dataquest-Analystin Kimball Brown. Allerdings fuegte sie hinzu, dass kaum eine neue Technologie von Anfang an sofort erfolgreich gewesen sei.

Auf dem Markt fuer Hand-held-Computer tummeln sich solche Unternehmen wie etwa Apple mit dem "Newton"-PDA, Sharp ("Expert Pad PI-7000 G"), Amstrad ("Pen Pad PDA 600"), Casio ("XL-7000") oder Hexaglot ("Touchme"). Auch Hewlett-Packard (HP) will im Oktober mit einem PDA herauskommen. Mit einem Preis von angeblich 400 Dollar soll der HP-Minirechner allerdings doppelt so teuer sein wie Konkurrenzprodukte.