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19.01.1996 - 

Datenbankkonkurrenz fuer Access & Co.

Personal Oracle wird jetzt um eine Light-Ausfuehrung ergaenzt

Bei Oracle Lite handelt es sich um eine eigenstaendige Version der bisher in das Entwicklungspaket "Power Objects" eingebauten Datenbank "Blaze". Deren wesentliche Eigenschaft ist, dass sie mit 1 MB Hauptspeicher auskommt, waehrend Personal Oracle rund 32 MB belegt und daher fast nur fuer Entwickler attraktiv ist.

Aufgrund der geringen Hauptspeicheranforderung und der einfachen Bedienbarkeit eignet sich Oracle Lite laut Hersteller als End- User-Datenbank fuer Aussendienstmitarbeiter. Insofern ist es gegen Produkte wie Microsofts Access, aber auch gegen "SQL Anywhere" von Sybase und Guptas "SQL Base" positioniert.

Im Bereich mobiler Datenbanken zeichnet sich ein intensiver Wettbewerb ab. Zwar brachten diese Produkte im abgelaufenen Jahr nach den Erkentnissen des Marktforschungsunternehmens Yankee Group Inc., Boston, lediglich zwei Prozent des Datenbankumsatzes ein, bis zum Jahr 2000 soll sich dieser Anteil jedoch auf zehn Prozent verfuenffachen.

Nach Auskunft von Oracle Deutschland interessieren sich aber auch fuer die Lite-Variante vor allem Entwickler. Sie haetten die Herausloesung von Blaze aus Power Objects gefordert, um die Datenbank bei kleineren Projekten zusammen mit anderen Werkzeugen wie Oracles "Developer 2000" benutzen zu koennen.

Besonders aufmerksam koennte die Programmierer machen, dass geplant ist, die Lite-Datenbank mit einigen objektorientierten Features auszustatten, wie sie in umfangreicherer Form in die Versionen 7.3 und 8 von Oracle aufgenommen werden sollen. Es handelt sich dabei um Moeglichkeiten, unterschiedliche Objekt-typen und -standards in einer Datenbank zusammenzufuehren. Einige Anwender kritisieren allerdings, dass die erste Produktversion ohne Replikationseigenschaften ausgeliefert werden soll.