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OSP-Mammut-Paket für 600 000 Mark:


17.11.1978 - 

Personalabrechnungs- und Informationssystem "Pais"

ESSEN (hö) - Unternehmen mit über 10 000 Mitarbeitern bietet die OSP Unternehmensberatung GmbH, Essen, ihr Personalabrechnungs- und Informationssystem "Pais" an. Das Mammut-Paket besteht aus 12 großen Einzelmoduln und wurde in Zusammenarbeit mit dem Pionieranwender - einem deutschen Großunternehmen - mit einem Aufwand von etwa 25 Mannjahren entwickelt. Pais läuft unter DOS ab System 370/138, im OS ab /148 und kostet - komplett mit TP-Teil und Implementierung - etwa 600 000 Mark.

Voraussetzung für ein integriertes Personalabrechnungssystem sei - so OSP - die Berücksichtigung aller gesetzlichen Vorschriften und Verordnungen des je weils gültigen Manteltarifvertrags, des Vergütungstarifvertrags sowie diverser individueller Betriebsvereinbarungen. Die Personalstammdaten, persönliche Be- und Abzüge und die vom Mitarbeiter gemeldeten An- und Abwesenheitszeiten müssen in das System einfließen können. Damit ist - für eine ordnungsgemäße Abrechnung - unter Berücksichtigung der aus vorgelagerten EDV-Systemen übernommenen Daten - der Mitarbeiter-Vorgänge gesorgt.

Pais wurde so konzipiert, daß die an den verschiedenen Stellen des Unternehmens zu unterschiedlichen Zeiten anfallenden Informationen maschinell auf Zulässigkeit und Richtigkeit überprüft werden können und außerdem sowohl für die Abrechnung als auch für die allgemeinen Auswertungen in Dateien mit Direktzugriffsmöglichkeiten bereitstehen.

Als Basis für Pais dienen fünf voneinander unabhängige Dateien:

- Personalstammdatei,

- Datei der Tabellen und Schlüssel,

- Datei der bewerteten Arbeitszeiten.

Sollen Daten in einer dieser Dateien geändert werden, ist dies nur im Zusammenspiel mit allen anderen möglich. Nach Angaben des Anbieters läßt sich nur so die Richtigkeit aller gemeldeten Daten sicherstellen. Alle Meldungen werden protokolliert und den betroffenen Fachabteilungen vor jeder Auswertung (oder Abrechnung) vorgelegt. Ein

speziell entwickeltes Zugriffssystem soll unnötiges Belegen von Plattenspeichern verhindern.

Der Pais-Personalstammsatz ist in acht Segmente logisch untergliedert. Von jedem Mitarbeiter werden in seinem Personalstammsatz die Monatswerte der letzten 18 Monate im direkten Zugriff bereitgehalten.

Da der Änderungsaufwand - so OSP - für die Programme möglichst klein gehalten werden sollte, wurden alle zu ändernden Dateien in Tabellen und Schlüsselverzeichnisse gestellt.

Sehr wichtiger Bestandteil für die Personalberechnung und das Informationssystem - auch im Hinblick auf Kosten- und Auftragsberechnung - sind nach OSP - die Angaben zur Arbeitszeit. Jeder Mitarbeiter muß tageweise die Abweichungen von der Sollzeit, Mehrleistungen oder Fehlzeiten - (mit Angabe der Uhrzeit) - melden. Per Programm kann dann - unter Hinzuziehung von Personalstammdaten und Tabellenwerten geprüft werden, ob die gemeldete Zeit zulässig, und wenn ja, wie sie zu bewerten ist.

Auf einem speziell entworfenen Beleg können neben den Angaben zur Arbeitszeit auch Abrechnungen von Dienstreisen gemeldet werden. Die Reisekostenabrechnung läuft über einen separaten Systemteil, der sicherstellen soll, daß alle steuerpflichtigen Erstattungen in die nächste Gehaltsabrechnung einfließen und alle weiteren Ergebnisse der Abrechnung für statistische Auswertungen verfügbar sind.

Pais soll - neben seinen Funktionen für die maschinelle Abrechnung - den

Personalbereich weitgehend von aufwendigen manuellen Arbeiten entlasten.

Informationen: OSP Unternehmensberatung GmbH, Nünningstraße 13, 4300 Essen 1.