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IW-Studie stellt Defizit an Erfahrungen fest

Personaler wissen zu wenig über Bachelors und Masters

28.04.2000
KÖLN (CW) - Die meisten deutschen Unternehmen wissen nicht, was sie von Bachelor- oder Master-Absolventen halten sollen. Firmen, die bereits Erfahrungen mit ihnen gemacht haben, stehen vor allem dem Bachelor-Abschluss kritisch gegenüber.

Eine Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), Köln, unter 280 Unternehmen ergab, dass sich jeder dritte Personalverantwortliche nur unzureichend mit den Abschlüssen Bachelor und Master auskennt. Lediglich ein Viertel der befragten Betriebe weiß, was es mit diesen Studiengängen auf sich hat. Bei den Informierten handelt es sich vorwiegend um Unternehmen mit ausländischen Niederlassungen beziehungsweise Tochterfirmen: Über 30 Prozent dieser Firmen geben an, sich gut oder sehr gut mit den neuen Qualifikationen auszukennen. Von den Unternehmen ohne Auslandsanteil können das allerdings nur 20 Prozent von sich behaupten.

Betriebe, die bereits Mitarbeiter mit Bachelor- oder Master-Abschlüssen eingestellt haben, sind generell besser informiert. Zumindest wissen sie laut Studie, wie sich die neuen Abschlüsse von traditionellen Studiengängen abgrenzen. In der Regel setzen die Befragten die Qualifikation eines Bachelors mit einem Fachhochschulabschluss und die eines Masters mit einem Universitätsabschluss gleich. Unternehmen, die auf Erfahrungen mit "B.A." und "M.A." zurückblicken können, sehen die Chancen der Bachelors auf dem Arbeitsmarkt im Vergleich zu den Uniabsolventen kritischer. Den Master-Absolventen räumen sie hingegen durchweg bessere Aussichten gegenüber Konkurrenten mit Fachhochschul-Diplomen ein.

Entsprechend dem Informationsdefizit über die neuen Abschlüsse trauen sich 42 Prozent der befragten Personalverantwortlichen keine Einschätzung zu, ob Bachelor- und Master-Studiengänge notwendig sind. Als mögliche Vorteile nennen sie vor allem das kurze Studium und die starke Praxisorientierung. Die wesentlichsten Vorzüge der Master-Studiengänge sehen sie zudem in den internationalen Studieninhalten und der länderübergreifenden Vergleichbarkeit.

Die Studie "Beschäftigungsmöglichkeiten für die Absolventen von Bachelor- und Master-Studiengängen" erscheint voraussichtlich im Juni 2000. Bestellungen nimmt das Institut der deutschen Wirtschaft unter der Telefonnummer 0221/4981-523 und unter der Telefaxdurchwahl -445 entgegen.