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12.09.2006

Petaflops-Klasse erreicht

Ein IBM-Supercomputer vereint Opteron- und Cell-Prozessoren.

Für das Los Alamos National Laboratory wird IBM den "Roadrunner" bauen, einen Supercomputer der Petaflops-Klasse. Dabei will der Hersteller neben Opteron-Prozessoren von AMD auch seinen gemeinsam mit Sony und Toshiba entwickelten Cell-Chip verbauen.

Die Angebotsphase für das neue System hatte im Mai dieses Jahres begonnen. Insider berichten laut Branchendienst "Cnet", IBM habe sich bei der Ausschreibung durchgesetzt und die National Nuclear Security Administration werde den Deal in Kürze bekannt geben. Der neue Rechner soll wie üblich in mehreren Phasen entstehen und im kommenden Jahr seine Endausbaustufe erreichen - falls sich die US-Regierung zum vollständigen Kauf entschließt.

CPU-Mischung im Trend

Das japanische Institut für physikalische und chemische Forschung (Riken) hatte im Juni bereits angekündigt, es habe mit seinem inzwischen fertig gestellten neuen Numbercruncher "Protein Explorer" die Petaflops-Schallmauer durchbrochen, allerdings nicht gemessen mit dem Standard-Supercomputer-Benchmark Linpack. Roadrunner, Protein Explorer und auch der "Tsubame" am Tokyo Institute of Technology (gebaut von Sun, derzeit siebtschnellster Rechner weltweit) zeigen einen neuen Trend im Supercomputermarkt: die Kombination von Allzweck- mit spezialisierten Beschleuniger-Prozessoren.

Für die IBM wäre der Roadrunner-Deal ein strategisch wichtiger Abschluss. Los Alamos hatte in der Vergangenheit Rechner von anderen Herstellern bevorzugt, unter anderem SGI, Compaq und Linux Networx. IBM war dafür enger mit der Partnerinstitution Lawrence Livermore National Laboratory verbandelt, wo auch der gegenwärtig schnellste Rechner der Welt steht, der Blue Gene/L. (tc)