Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

03.06.2005

PGP verschlüsselt Festplatten und USB-Sticks

Neue Versionen von "PGP Desktop" und "PGP Universal" automatisieren Schutzfunktionen.

PGP Corp., kommerzieller Erbe der "Pretty-Good-Privacy"-Verschlüsselungstechnik von Philip Zimmermann, hat neue Versionen seiner Desktop- und der Server-basierenden "Universal"-Produkte vorgestellt. Anwender sollen beide Lösungen frei miteinander kombinieren können, außerdem lassen sich die Schlüssel einheitlich verwalten.

PGP Desktop 9.0 und PGP Universal 2.0 befinden sich seit März bei ausgewählten Kunden im Beta-Test. "Bei der neuen Desktop-Version haben wir die regelbasierende, automatisierte und transparente ?Wir-machen-das-für-Dich?-Funktionalität aus Universal auf den Desktop übertragen", erläutert Andrew Krcik, Vice President of Marketing. Auch Teile der automatisierten Suche nach Schlüsselempfängern habe man übernommen.

In Desktop 9.0 hinzugekommen ist die Funktion "Whole Disk", mit der sich Festplatten schützen lassen. Die Authentifizierung des Nutzers erfolgt während des Boot-Vorgangs, wobei außer einem Passwort auch zusätzlich ein Token verwendet werden kann. Whole Disk chiffriert auch Wechselmedien und USB-Sticks.

Neu ist zudem die automatische Verschlüsselung von Instant-Messaging-Übertragungen des AOL Instant Messenger. Flankierend startet PGP außerdem das "PGP Global Directory", ein kontrollierter Public-Key-Server. Dort können Anwender geprüfte, öffentliche Schlüssel zentral hinterlegen. Diesen können auch Firmen nutzen, die keine PGP-Desktop-Nutzer sind.

Richtlinien ausrollen

PGP Universal verwaltet nun auch die Desktops: Ein Administrator kann Konfigurationen festlegen und zusammen mit einer Policy ausrollen. Dieser Schritt gebe dem Systemverwalter die Verantwortung zurück, weil individuelle Nutzer ihre Sicherheits-Level nur noch erhöhen, nicht aber herabsetzen können.

Als Daumenregel empfiehlt PGP, bei mehr als zehn PGP-Desktops Universal als Management-Lösung einzusetzen. Wenn indes mehr als 100 Arbeitsplätze zu schützen seien, dann werde Universal auf dem Gateway installiert und mache die Client-Software gänzlich überflüssig.

Der Key-Server sei nun integraler Bestandteil von PGP Universal, so Krcik. Außerdem sei Universal 2.0 enger mit dem MTA (Mail Transport Agent) verzahnt, der im Unterbau von Mail-Servern arbeite, damit sich Policies zwischen beiden Systemen abgleichen ließen. (ave/tc)