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03.11.1989 - 

Informatik-Wettbewerb für Jugendliche gestartet

Pharaonenfluch erschwert Schatzsuche in Königsdreieck

SANKT AUGUSTIN (CW) - Den achten "Bundeswettbewerb Informatik" startete die Gesellschaft für Mathematik und Datenverarbeitung mbH (GMD) gemeinsam mit der Gesellschaft für Informatik e. V. (GI). Der Wettbewerb soll Jugendliche anregen, sich mit Inhalten und Anwendungsmöglichkeiten der Informatik sowie mit dem Einsatz von Computern und Sofwaresystemen zu beschäftigen.

In der ersten Runde müssen die Teilnehmer bis Ende November 1989 mindestens drei der folgenden fünf Aufgaben lösen:

- Eine Pharaonenfluch erschwert die Schatzsuche im Königsdreieck zwischen drei Pyramiden.

- Dreisilbige Tiernamen sind durch unterschiedliche Kombinationen der Silben neu zusammenzusetzen.

- Ermittelt werden soll die Häufigkeit des "Unglückstages Freitag der dreizehnte" im Gregorianischen Kalender.

- Ein Einkaufszettel für Aquariumfische ist zu erstellen, auf dem bei einer verfügbaren Summe die Höchstzahl aller untereinander verträglichen Fische notiert ist.

- Ein Simulationsprogramm soll mit Hilfe verschiedener Kombinationen von Eingangsspannungen an zwei Buchsen sowie der anschließend gemessenen Ausgangsspannung den jeweils zugehörigen Kästchen die passenden Schildchen zuordnen.

Verlangt werden jeweils eine Beschreibung der Lösungsidee und des Programms, kommentierte Programmprobeläufe sowie das Programm selbst in einer gängigen Programmiersprache. Am Wettbewerb teilnehmen können Jugendliche bis zu 21 Jahren, die sich in der Ausbildung befinden, aber noch nicht studieren.

Erfolgreiche Einsender dürfen an der zweiten Runde teilnehmen und erhalten im Frühjahr ein weiteres Aufgabenblatt, das drei weitere, härtere Informatik-"Nüsse" enthält. Aus den Gewinnern dieser Runden werden die Bundessieger im Rahmen eines Kolloquiums ermittelt. Auf sie wartet die Aufnahme in die Studienstiftung des Deutschen Volkes und damit ein von finanziellen Sorgen freies Studium.

In einem Geleitwort ermutigte der Bundesminister für Bildung und Wissenschaft, Jürgen W. Möllemann, vor allem Mädchen, sich vermehrt am Wettbewerb zu beteiligen.