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21.09.1990 - 

Anteil seit 1987 von 50 auf 15 Prozent reduziert

Philips dementiert Ausstieg aus Joint-venture mit AT&T

MÜNCHEN (IDG/CW) - Der Philips-Konzern wird seinen Anteil an dem joint-venture AT&T Network Systems International, Hilversum, behalten. Beide Unternehmen bezeichneten anderslautende Berichte einer holländischen Wirtschaftszeitung gleichlautend als "Spekulation".

Das "Financiele Dagblad" hatte gemeldet, der 15prozentige Philips-Anteil an dem Hersteller von Telefon-Vermittlungtechnik im Werte von rund 100 Millionen Dollar werde in andere Hände übergehen. Sechs Prozent übernähme die spanische Gesellschaft Telefonica, der Rest würde die Beteiligung von AT&T (laut dem "Wall Street Journal derzeit 59 Prozent) auf 74 Prozent aufstocken. Ein Fünftel der Anteile hält der italienische Telefonnetz-Betreiber Italtel. Telefonica hat laut "Wall Street Journal" inzwischen bestätigt, an einer Beteiligung interessiert zu sein. Im Tausch dafür wollten die Spanier ihren Anteil von 20 Prozent an einem anderen joint-venture an AT&T zurückgeben. Eine Einigung sei bereits erzielt.

Philips hat sein Eigentum an der AT&T Network Systems seit 1987 von anfangs 50 Prozent über 40 Prozent auf 15 Prozent im letzten Jahr reduziert. Ein völliger Verkauf würde die anderen Telekommunikations-Aktivitäten nicht berühren, berichtet das "Wall Street Journal". In Analystenkreisen jedoch werde ein Totalausstieg aus dem TK-Markt für möglich gehalten. Davon wären weltweit 15 000 Mitarbeiter betroffen.