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19.05.1978 - 

Abrechnungscomputer P 305 angekündigt:

Philips erschließt MDT-Markt über Fachhändler

SIEGEN (pi) - Zur Hannover-Messe 1978 erweiterte Philips Data Systems sein Angebot an Computer-Systemen und Problemlösungen im unteren Bereich: Der Abrechnungscomputer P 305 - zum Preis ab 18 135 Mark - und das branchenunabhängige Programmpaket Varial 305 sollen kleineren Unternehmen "einen besonders preisgünstigen Einstieg in die vollwertige EDV erschließen", wie es in der Philips-Pressemitteilung heißt.

Das Computer-System P 305 wird exklusiv über den Bürofachhandel vertrieben. Rund 20 Prozent des Hardware-Umsatzes von Philips Data Systems in Deutschland werden in Zusammenarbeit mit Generalvertretern und Mitvertriebshändlern erbracht. Die Zusammenarbeit zwischen dem Bürofachhandel und Philips Data Systems soll weiter ausgebaut werden: "Dabei ist das neue System P 305 eine wichtige Komponente", erklärt Philips.

Der Abrechnungscomputer P 305 ist standardmäßig mit einem 8 KB-Zentralspeicher, einem Matrixdrucker mit einer Druckleistung von 50 bis 60 Zeichen/sec. und 132 Druckpositionen je Zeile, einer Endlosformularführung und einer Konteneinzugsvorrichtung sowie mit einem Programmkassettenlaufwerk ausgerüstet. Die Dateneingabe erfolgt über die alphanumerische und die Zehnertastatur.

Bestandteil des Gesamtsystems P 305 ist Varial 305, die Philips-Standardsoftware für das betriebliche Rechnungswesen mit Programmen für Finanzbuchführung, Lohn- und Gehaltsabrechnung sowie Verkaufsabrechnung. Im Markt dürfte das Philips-Baby insbesondere auf das Erfolgsmodell Efas 2000 von Kienzle treffen. Zusätzliche Ausbaumöglichkeiten bestehen für die P 305 in einer Speichererweiterung um weitere 8 auf insgesamt 16 KB, in der Ergänzung um ein Magnetbandkassettenlaufwerk (ECMA 34) und in den Anschlußeinrichtungen für Terminalbetrieb.

Programmiersprache ist PHOCAL (Philips Office Computer Assembler Language).

Informationen: Philips Data Systems GmbH, Weidenauer Strsße 211-213, 5900 Siegen 1