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19.06.1981 - 

Mikro-Kosten für Datenerfassung:

Philips gewinnt Uni-Ausschreibung

LINZ (eks) - Mit dem Microcomputer P2000 gewann Philips die Ausschreibung der Uni-Linz für eine Neulösung der Datenerfassung. Um 30.000 Schilling monatlich (Mehrwertsteuer inklusive!) bekommen die Informatiker 19 Erfassungsplätze, Datenerfassungs-Software und Wartung.

Als zäher Verhandler erwies sich das EDV-Zentrum der Johannes Kepler Universität Linz bei der Ausschreibung eines neuen Datenerfassungssystems. Auch die übrigen Randbedingungen waren hart. Die Mehrzahl der Erfassungsplätze dient dem "studentischen Massenbetrieb" (Ausschreibungstext). Als Übertragungsstandard zur zentralen IBM 370 155 wurde eine 2741-Prozedur verlangt.

Fünf Hersteller gaben Angebote ab: Philips, IBM, Microsystems, ITT und Perkin-Elmer. Die beiden letztgenannten beteiligten sich nicht mehr am geforderten Testlauf. Nach Aussage eines Fachmanns der Linzer Uni lag Microsystems technisch sehr gut

im Rennen, verlor aber schließlich aus Preisgründen.

Der Philips-Preis ist tatsächlich als überaus günstig zu bezeichnen. Es wäre erstaunlich, könnte in Zukunft das bisherige Philips-Erfassungssystem P7000 (früher X1150) noch in größeren Stückzahlen verkauft werden. Denn die 19 Erfassungsplätze (davon zwei mit DFÜ-Anschluß) kosten insgesamt mit Software und Wartung ohne Mehrwertsteuer monatlich 25 400 Schilling bei fünf Jahren Vertragsdauer. Dies entspricht einem Kaufpreis von etwa 60 000 Schilling je P2000.

Informationen: Philips Data Systems, 1100 Wien, Computerstraße 6.