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24.02.1989 - 

Neue Version und geänderte Vertriebsstategie

Philips gibt Softlab-Umgebung frei

MÜNCHEN (qua) - Wer das IPSE-Produkt "Maestro" von der Münchner Softlab GmbH einstzen will, braucht jetzt keine Phllips-Rechner mehr zu kaufen. Der niederländische Konzern, der die europäischen Vertriebsrechte für das Softwareprodukt besitzt, schloß sich schweren Herzens, der Marktrealität Rechnung zu tragen.

"Diese Entscheidung hat uns viele Schmerzen gekostet," resümiert Gert Bindels, Senior Managing Director der Telecommunication and Data Systems Division bei Philips. Maestro basiert auf den Standardbetriebssystemen Unix und MS-DOS; von daher ist den Anwendern, die zunehmend Hardware-Unabhängigkeit fordern, wohl kaum klarzumachen, warum das CASE-System nur auf den Rechnern eines bestimmten Herstellers laufen soll. "Es ist nur logisch, daß wir uns geöffnet haben", räumt Bindels denn auch ein.

Ein Wermutstropfen dürfte allerdings die Freude über die gute Nachricht trüben: Für die Fremdsysteme wird Philips das Produkt bis zu zwanzig Prozent teurer verkaufen. Bindels begründet den höheren Preis mit einem zusätzlichen Evaluierungsaufwand.

Angekündigt wurde jetzt auch eine neue Version des bereits zehn Jahre alten Anwendungsentwicklungssystems. "Maestro II" verfügt über ein zentrales "Object Management System", das auch Dokumente und Tasks als Objekte verwalten kann. Das CASE-Produkt, das laut Anbieter den gesamten Software-Lebenszyklus unterstützt, wird voraussichtlich im Herbst dieses Jahres auf den Markt entlassen.