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12.06.1992 - 

Bilanzverlust soll 1992 ausgeglichen werden

Philips GmbH: Nach Ausstieg aus der DV wieder im Kommen

HAMBURG (vwd) - Nicht zuletzt wegen des Verkaufs der Computeraktivitäten an Digital Equipment im vergangenen Jahr erwirtschaftete die deutsche Philips GmbH im vergangenen Geschäftsjahr wieder einen Jahresüberschuß. Sorgenkinder der deutschen Tochter des holländischen Elektronikkonzerns bleiben allerdings die Bereiche Medizinsysteme, Industrie- und Unterhaltungselektronik.

Der Jahresüberschuß von 464 Millionen Mark - im Vorjahr hatte man noch einen Verlust von 340 Millionen Mark zu beklagen - sei, so der Vorstandsvorsitzende der Gesellschaft, Manfred Schmidt, "der größte, den die deutsche Gruppe jemals erwirtschaftete". Der Umsatz der hiesigen Philips-Unternehmen erhöhte sich um 11,5 Prozent auf 9,7 (1990: 8,7) Milliarden Mark. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit im Konzern stieg um mehr als 100 Prozent von 213,2 auf 433,1 Millionen Mark.

Das operative Resultat verbesserte sich laut Finanzvorstand Karl-Heinz Busacker im vergangenen Jahr um 301 auf 399 Millionen Mark. Außerdem konnte Philips 65 Millionen Mark an Sondereinnahmen aus dem Verkauf von Gebäuden verbuchen. Den positiven Geschäftsverlauf verdankt der Konzern vor allem der PKI AG, Nürnberg, und den Erfolgen im Lichtgeschäft. Selbst das Halbleiter-Busineß trug erstaunlicherweise zum Gewinn bei. Das Geschäft sei "nicht schlecht" verlaufen, erklärte Schmidt, aber mit Blick auf den Kapitaleinsatz insgesamt immer noch unbefriedigend.

Allerdings schreibt man in den Bereichen Medizinsysteme, Industrie- und Unterhaltungselektronik noch rote Zahlen. Der ausgewiesene Bilanzverlust von 306,5 (1990: 756) Millionen Mark soll Schmidt zufolge, der sich auch für das laufende Geschäftsjahr gedämpft optimistisch zeigte, bis zum Jahresende ausgeglichen werden.