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25.01.1991 - 

Allein 600 Jobs bei Bauelementen - auch Entlassungen

Philips Österreich will bis zum Jahresende 1200 Stellen ab

WIEN (vwd) - Den Abbau von 1200 Stellen bis zum Ende dieses Jahres plant die Philips Österreich Industrie GmbH, Wien. 400 Millionen Schilling (zirka 55 Millionen Mark) sollen dadurch eingespart werden. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt beschäftigen die Holländer in der Alpenrepublik etwa 9600 Mitarbeiter.

Die Hälfte der Jobs fallen im Wiener Werk für Bauelemente weg, der Rest verteilt sich auf die Produktionsbereiche Bildröhren, Bandgeräte und Haushaltsgeräte. Das Rationalisierungsprogramm im Rahmen der konzernweiten Maßnahmen zur Ertragsverbesserung, so Philips-Vorstandsmitglied Pieter W. van der Wal, wurde von den einzelnen österreichischen Philips-Betrieben selbst entwickelt. Der Stellenabbau werde durch Fluktuation, aber auch durch Entlassungen realisiert werden.

Um zehn Prozent soll 1991 die Produktivität der österreichischen Tochter des Elektronikkonzerns durch diese Maßnahmen steigen. Gleichzeitig, erläuterte Finanzchef Pieter de Jong, erwarte man jedoch einen Preisverfall um den gleichen Prozentwert; infolgedessen könne nicht damit gerechnet werden, daß sich die Ertragslage "dramatisch" verbessern werde.

Philips Österreich legte 1990 beim Gesamtumsatz um zirka zehn Prozent auf 20 Milliarden Schilling zu. Knapp 14 Milliarden Schilling davon stammten aus dem Export. Dieses Volumen ist allerdings laut van der Wal durch die anhaltende Dollarschwäche gefährdet.