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16.04.1999 - 

Neue Wege zu qualifiziertem Personal

Philips umwirbt verstärkt neue Mitarbeiter aus dem Praktikanten-Pool

HAMBURG (CW) - Mehr als 500 Studenten absolvieren jedes Jahr Praktika bei der Philips GmbH. Das Unternehmen hat nun ein "Praktikanten-Entwicklungs-Programm" (PEP) aufgelegt, das die Hochschüler enger an das Unternehmen binden soll.

Praktikumsplätze hat Philips wie andere Unternehmen auch schon immer angeboten. Feste Beschäftigungsverhältnisse ergaben sich daraus aber mehr oder weniger zufällig. Mit Hilfe von PEP, das Studenten der Universität Hamburg entwarfen, will Philips mittelfristig 20 bis 30 Prozent sowie langfristig rund die Hälfte der akademischen Nachwuchskräfte gezielt aus dem Pool der Praktikanten rekrutieren.

Zum "PEP-Basisprogramm" gehört eine umfassende Präsentation des Unternehmens. Darüber hinaus werden den Praktikanten Perspektiven für potentielle neue Mitarbeiter aufgezeigt. Sie selbst sind aufgefordert, einmal jährlich in einem Fragebogen Auskünfte zu ihrer Entwicklung in den letzten zwölf Monaten, zu individuellen Förderwünschen sowie zum voraussichtlichen Examenstermin zu geben.

Rhetorikschulung für Studenten

Das Vertiefungsprogramm geht auf individuelle Bedürfnisse der Studenten ein. Hierzu gehören Seminare, Rhetorikschulungen sowie Assessment-Center-Übungen. Darüber hinaus gibt es Werksbesichtigungen und Fachvorträge, die auf bestimmte Studieninhalte zugeschnitten sind. Vorgesehen sind in Einzelfällen auch Themenvereinbarungen zu Diplomarbeiten sowie die Vermittlung von Auslandspraktika. Im Idealfall steht am Ende das Angebot einer Festanstellung.

Die Daten der Praktikanten laufen zentral beim Management Development zusammen, das unter der Leitung von Wolfgang Brickwedde steht. Unter seiner Regie entwickelten die Studenten der Uni Hamburg auch das Praktikantenprogramm. Brickwedde sieht in dem Projekt Vorteile für alle Beteiligten: "Personaleinsatz und -entwicklung werden optimiert, Einarbeitungszeiten verkürzt und die Chance, gute Nachwuchskräfte frühzeitig an Philips zu binden, deutlich besser genutzt.