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16.06.1983 - 

Nürnberger Kommunikationskonzern will zehn Prozent zulegen

Philips: Zuwächse nach Mikroeinstieg

NÜRNBERG (VWD) - Eine Umsatzsteigerung um rund zehn Prozent bei weiterer Verbesserung des Ergebnisses erwartet die Nürnberger Philips Kommunikation Industrie AG (PKI) im Geschäftsjahr 1983 (31. Dezember). Trotz zunehmender Schwierigkeiten rechnet Vorstandschef Dr. Gert Lorenz dabei mit einer Steigerung der Exporte um 20 Prozent, hinter der im wesentlichen neben einem Großauftrag für Saudi-Arabien die gute Nachfrage bei Computerperipherie und dem neu vorgestellten Mikrocomputersystem P3500 stehen.

1982 lag der PKI-Exportanteil bei rund 22 Prozent. Der Umsatz in den ersten vier Monaten entspreche den Erwartungen, die Auftragseingänge lägen erheblich über den Umsätzen. Den Auftragsbestand, der per 30. April um 8,5 Prozent über dem Vorjahresniveau lag, gab Finanzchef Rainer van Geldern mit rund 730

Millionen Mark an.

Nach wie vor sei es nicht der Ehrgeiz der PKI, den Umsatz in die Höhe zu treiben, vielmehr habe Ertragskraft weiterhin Vorrang vor Wachstum, meinte Lorenz. Ziel sei die Verbesserung des Ergebnisses bei kontinuierlichem Wachstum, insbesondere auch in den Bereichen, in denen die Ertragskraft den Erwartungen nicht ganz entspreche. Welche Aktivitäten den Vorstand nicht zufriedenstellen, ließ Lorenz offen. Bei Philips Data Systems habe sich die Ertragslage "verbessert". Trotz ungünstiger Rahmenbedingungen sei es 1982 gelungen, die wesentlichen Ziele des Unternehmens zu -erreichen. Das Umsatzziel von 1,1 Milliarden Mark in der AG sei mit 1,138 Milliarden Mark leicht überschritten worden, im Teilkonzern habe man die Planzahlen mit 1,928 Milliarden Mark ebenfalls erreicht.