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14.05.2004 - 

Rückblende

Phisher im Internet

Alle reden von "Sasser" und "Netsky", unterdessen hat sich seit einiger Zeit eine neue Form des Internet-Betrugs etabliert: das "E-Mail Phishing". Dahinter steckt das so genannte Password Fishing: Opfer erhalten scheinbar seriöse E-Mails, in denen sie aufgefordert werden, ihre Kunden- oder Kontendaten online zu aktualisieren. Dazu sollen sie auf einen bestimmten Link klicken, der sie allem Anschein nach zur gewünschten Web-Seite bringt. Tatsächlich landen die vertraulichen Informationen - darunter PINs oder Kreditkartennummern und Passwörter - jedoch auf Servern von Kriminellen.

Laut Gartner sind im vergangenen Jahr allein in den USA auf diesem Wege Schäden in Höhe von 1,2 Milliarden Dollar entstanden. Die Analysten schätzen, dass rund 57 Millionen Amerikaner bislang solche betrügerischen E-Mails erhielten. Ungefähr jeder Fünfte von ihnen soll die elektronische Botschaft geöffnet haben. Drei Prozent, also immerhin 1,78 Millionen US-Bürger, haben den Betrügern persönliche oder Finanzdaten anvertraut.

Phishing ist auf dem Vormarsch. Etwa drei Viertel der gezählten Attacken fanden im Laufe des letzten halben Jahres statt. Gartner fordert Finanzdienstleister und Internet-Service-Provider auf, sich schleunigst etwas zu überlegen, um diese Betrugsmethode einzudämmen. Online-Banking und E-Commerce gerieten ernsthaft in Gefahr, wenn dem Treiben nicht schnellstmöglich Einhalt geboten werde. (hv)