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05.03.1976

Phönix aus der Asche

WIEN - Mit einer verbesserten Neuauflage des mikroprozessor-gesteuerten und unter der Bezeichnung "Helix" bekannten Spiralen-Druckers will die Potter Instrument Company nach Jahren der "Marktabstinenz" in Europa "wie ein Phönix aus der Asche steigen": Die Potter Instrument GmbH (Wien), Tochtergesellschaft des US-Herstellers, kündigte als "Zeilendrucker zum Preis eines Matrixdruckers" - nämlich 24 000 Mark - ein Schreibwerk mit einer Geschwindigkeit von 500 Zeilen pro Minute an, das unter eigener Regie in Österreich gefertigt wird.

Wichtigstes Merkmal des Potter-Printers ist, daß die Druckzeichen zwar aus einer Punkte-Matrix generiert werden, jedoch nicht zeichenweise (seriell), sondern zeilenweise (parallel). Dazu verfügt er über eine Spirale (Helix), die von Flachhämmern angeschlagen wird. Der Vorteil dieses Druckprinzips ist - so Potter -, daß die mit Verschleiß verbundene mechanische Beschleunigung etwa einer Zeichenkette entfällt, und dadurch lange Druck-Laufzeiten erreichbar sind.

Weitere Merkmale der Neuankündigung: Die Schreibbreite beträgt 132 Stellen, per Programm kann auf "Kompreß-Druck" mit 176 Zeichen pro Zeile umgeschaltet werden. Zeichensätze in 7X 9- und 9X 9-Matrix, die Groß- und Kleinschreibung mit Unterlängen ermöglichen, sind verfügbar.

Alle Komponenten des Spiralen-Druckers sind in einem schallschluckenden Gehäuse untergebracht - Voraussetzung dafür, daß das Peripheriegerät am "Arbeitsplatz des Sachbearbeiters" in normalen Büroräumen eingesetzt werden kann. de

Informationen: Potter Instrument Company GmbH, 6000 Frankfurt 90, Praunheimer Landstraße 50