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24.03.1989 - 

Weiterer Schritt zur Vereinheitlichung der Unix-Umgebungen:

Phoenix entwickelt Unix-BlOS für PC

MENLO PARK (lDG) - AT&T und die als BIOS-Lieferant für IBM-kompatible PCs bekannte Phoenix Technologies Ltd. arbeiten zur Zeit ein Abkommen aus, das für Phoenix die Tür zur Unix-Welt aufstoßen soll. Der Vertrag wird Angaben aus eingeweihten Kreisen zufolge Phoenix in die Lage versetzen, maßgeschneiderte Versionen von AT&Ts Unix System V.3 für verschiedene Hardwareplattformen anzubieten. Phoenix' Eigenleistung wird in einer prozessorspezifischen Softwareschicht bestehen - einer Art Unix-BIOS. Damit wären entscheidende Verbesserungen hinsichtlich der Portabilität von Anwendersoftware zu erzielen.

"Dies könnte wesentlich dazu beitragen, daß die Entwickler von Macintosh- und PC-Software ihre Produkte auch für Unix vermarkten", erklärte dazu Paul Cubbage, Unix-Analyst beim Marktforschungsinstitut Dataquest. Seiner Ansicht nach hat die bisherige Fragmentation des Unix-Marktes dazu geführt, daß die Softwarehersteller dieser Welten ihre Produkte nur in sehr geringem Umfang auf die verschiedenen Unix-Betriebssystem-umgebungen portiert hätten. In Zukunft wäre dann nur noch eine einzige Anpassung erforderlich, um ein Anwendungsprogramm für viele verschiedene unter Unix operierende Rechnertypen anbieten zu können. Vor allem hätte ein solches Unix-BlOS deutliche Verbesserungen für die Interoperabilität in heterogenen Netzen zur Folge, meinen Fachleute. Bisher war von den beteiligten Unternehmen keine offizielle Stellungnahme zu erhalten. Auch Sun Microsystems schweigt sich derzeit noch aus. Von dem Workstation-Hersteller geht das Gerücht um, ebenfalls in das Geschäft einsteigen zu wollen.