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21.02.2003 - 

Notfallknopf bei Absturz

Phoenix integriert PC-Rettung im Bios

MÜNCHEN (CW) - Phoenix will künftige Bios-Versionen mit einem Rettungssystem für abgestürzte Rechner ausstatten. In einem abgeschotteten Bereich der Festplatte sollen Recovery- und Antiviren-Tools vorgehalten werden, die sich auf Knopfdruck aufrufen lassen.

Mit Hilfe des im Rechner-Bios verankerten "Core Management Environment" (CME) sollen sich künftig abgestürzte PCs einfacher wiederherstellen lassen. Das Werkzeug reserviert einen Teil der Festplatte für die entsprechenden Rettungs-Tools. Diese funktionieren in einer eigenen Betriebsumgebung, auf die das installierte Betriebssystem keinen Einfluss hat. Daher können Anwender das Rettungssystem auch nach einem Systemabsturz aufrufen, erläutert Robert Gager, Produkt-Manager bei Phoenix.

Die Systemwiederherstellung soll sich per Knopfdruck am Rechner starten lassen. Welche Applikationen und wie viel Platz auf der Festplatte reserviert werden, bleibe den PC-Herstellern überlassen. Neben der PC-Variante seien auch CME-Versionen für Server und Embedded-Systeme wie zum Beispiel Settop-Boxen denkbar, sagt Gager. Inwieweit die Rechnerhersteller auf das neue Tool setzen werden, ist bislang nicht absehbar. Analysten gehen davon aus, dass es von den Kosten und dem Implementierungsaufwand abhängen wird, ob die PC-Hersteller anbeißen. (ba)