Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

19.01.2005

PHP erhält App-Server

Die Scriptsprache soll auf der Middleware-Plattform die Anforderungen in großen Firmen besser erfüllen.

Zend Technologies, der Hersteller des populären PHP-Interpreters, kündigte eine Middleware namens "Zend Platform" an. Die neue Software erbringt vier wesentliche Funktionen.

Dazu zählt die Inspektion von Scripts während der Laufzeit, so dass sich Fehler während der Ausführung finden lassen. Zudem dient diese Funktion der Performance-Überwachung und gibt Auskunft über Datenbankprobleme. Die Ablaufgeschwindigkeit von PHP-Programmen soll das "Performance Management" erhöhen. Es hält den kompilierten Scriptcode im Speicher, so dass er nicht bei jedem Aufruf neu übersetzt werden muss. Caching findet auch für dynamische Seiten statt, so dass sie für nachfolgende Zugriffe sofort bereitstehen.

Ein weiteres Feature unter der Bezeichnung "Configuration Control" dient der Verwaltung von PHP-Installationen auf mehreren Servern. Das Tool kann Systemeinstellungen (in Form der "php.ini") über PHP-Instanzen hinweg synchronisieren. Zusätzlich bietet es eine grafische Oberfläche zur Bearbeitung der Konfiguration. Für den Einsatz in Unternehmen dürfte schließlich die verbesserte Java-Integration von Bedeutung sein. Die Zend Platform führt eine einzelne Java Virtual Machine aus, durch die alle externen Methodenaufrufe geleitet werden. Diese Brücke soll besonders wenige Ressourcen beanspruchen.

Keine Konkurrenz zu J2EE-Servern

Zend, in das SAP und Intel investieren wollen, sieht in der aktuellen Version seiner Middleware die ersten Bausteine eines zukünftigen Applikations-Servers. Dabei wird es sich nicht um eine Konkurrenz zu schwergewichtigen J2EE-Servern handeln, die alle Merkmale eines Transaktionsmonitors auf sich vereinen. Vielmehr sind solche Features geplant, die andere Script-basierende Systeme wie Macromedias "Cold Fusion" aufweisen.

Zend Platform wird nach einem Abo-Modell lizenziert. Es umfasst auch den technischen Support und kostet für eine Single-Prozessor-Maschine rund 1000 Dollar. (ws)