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26.07.1991 - 

Alternativsystem auf Unix salonfähig

Pick-Umgebung läuft jetzt auch auf AIX und RISC/6000-Systemen

NEW YORK (CW) - 1965 hatte Dick Pick, Präsident von Pick Systems, die Systemumgebung gleichen Namens entwickelt, doch erst 1989 konnten die hierin integrierte Datenbank und assoziierte Applikationen auf Unix portiert werden. Nun ist "Pick/AIX" auch auf IBMs Unix-Derivat und den RISC-System/6000-Workstations verfügbar.

Erstmals gezeigt wurde Pick auf IBMs RISC-System bereits im Herbst vergangenen Jahres auf der Comdex in Las Vegas. Portiert hat das Pick-System Pickblue, eine Pick-Tochtergesellschaft, die auch Big-Blue-Computersysteme vertreibt.

Die ursprünglich für ein US-Army-Projekt unter der Bezeichnung Girls ("Generalized Information Retrieval Language and System") und in der Folge in "General Information Management" umbenannte Systemumgebung wurde auf der Comdex auch auf AT&Ts Multiprozessor Server "Starserver E" sowie in einem LAN-Verbund von DOS-, Unix- und Pick-Rechnern demonstriert.

Wichtig dürfte dem kalifornischen Entwickler vor allem gewesen sein, daß er sein Pick-System unter Unix - am AT&T-Stand sogar unter der neuen Version 4.0 - präsentieren konnte: Das Pick-System läßt sich nämlich erst seit 1989 auf Unix portieren. Und erst im Mai 1990 konnte die Unix International unter 21 neuen Mitgliedern auch Pick Systems begrüßen.

Bei der in Deutschland von Vadas in Frankfurt vertriebenen Software handelt es sich um ein ursprünglich proprietäres Mehrplatz-Betriebssystem, das aber zusätzlich eine Datenbank mit integrierten Anwendungsprogrammen, ein eigenes Programmiersystem und eine Abfragesprache beinhaltet.

Laut dem Marktforschungs-Unternehmen IDC soll es etwa 3000 Anwenderpakete für den kommerziellen Bereich geben, Pick selbst schreibt sich bereits 4000 Applikationen zu.